from 14 years

#diewelle2020

In einer GRIPS-Fassung und Übersetzung von Jochen Strauch nach Motiven des Romans „Die Welle“ von Morton Rhue (Todd Strasser)

The school classic in a modern guise: moving and brand new.

“So you think that a dictatorship would no longer be possible in Germany?” – “Definitely not! We are far too enlightened for that.”

A history teacher is working on the subject of fascism. The students do not understand why the German majority observed the crimes of the National Socialists in silence and without doing anything. She starts a simple experiment by uniting the class with exercises in discipline and hierarchical behaviour to create a stronger bond, creating a sense of community in the group through symbols and slogans. The temptation to be seduced by fascist ideas first gains the upper hand in a playful way, then more and more radically. The experiment gets out of hand.

Today the world is enlightened and safe. Or is it? Populism, xenophobia, autocracies, Bolsonaro, Putin and movements like the Identitarians or the Rassemblement National are stirring up fear all over Europe under the guise of great threats and dangers, which is presented in new words with familiar codes.

The real experiment “The third Wave” by the Californian high school teacher Ron Jones, which became school reading in 1981 as the globally successful novel “The Wave” by Morton Rhue (Todd Strasser), raises old questions under the current political circumstances: What makes one group feel superior to another? When does cohesion in a group become the exclusion of others? Who is fighting for what and who is observing? In the end, does it just take a correspondingly large number of silent spectators to endanger democracy?

The follow-up discussions will take place with the mobile counselling service against right-wing extremism.

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press reviews

Deutschlandradio Kultur Fazit, Malte Henning, 15.01.2020

Der Schulklassiker reißt nach wie vor mit. [...] Mit dem Stück „#diewelle2020“ verortet der Regisseur und Autor der Bühnenfassung, Jochen …
Der Schulklassiker reißt nach wie vor mit. [...] Mit dem Stück „#diewelle2020“ verortet der Regisseur und Autor der Bühnenfassung, Jochen Strauch, den bekannten Stoff im Hier und Jetzt.
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rbb24, Magdalena Bienert, 16.01.2020

Die Uraufführung [...} hat gezeigt, wie relevant der Stoff auch heute noch ist. [...] Die gelungene, moderne Bühnenfassung ist eine …
Die Uraufführung [...} hat gezeigt, wie relevant der Stoff auch heute noch ist. [...] Die gelungene, moderne Bühnenfassung ist eine wirklich starke Ensembleleistung. Hinzu kommen Live-Musik, Videoelemente und ein beeindruckendes Bühnenbild. [...] "Die Welle" ist und bleibt ein bewegender Stoff, der in dieser modernen Fassung des GRIPS Theaters einmal mehr den Blick schärft und zum Nachdenken anregt. Absolut empfehlenswert.
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Der Tagesspiegel, Patrick Wildermann, 16.01.2020

Strauchs „#welle2020“ schafft es vor allem, die Verführungskraft des Gemeinschaftsgefühls zu beglaubigen. [...] Trotz einiger Verweise auf den aktuellen Bocksgesang …
Strauchs „#welle2020“ schafft es vor allem, die Verführungskraft des Gemeinschaftsgefühls zu beglaubigen. [...] Trotz einiger Verweise auf den aktuellen Bocksgesang des Populismus – Trump kommt dabei ebenso vor wie das kühl kalkulierte „Vogelschiss“-Fanal der AfD – bleibt Strauch der Vorlage im Wesentlichen allerdings treu. Was auch gut ist! [...] Strauchs Inszenierung macht in [...] mitnehmenden, toll gespielten Stunden die zentrale Erkenntnis aus Jones’ Experiment erfahrbar: Das Gespenst des Faschismus ist nicht gebannt.
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Berliner Zeitung, Christian Rakow, 17.01.2020

Das Grips-Theater spielt eine eigene Romanadaption, "#diewelle2020" (trendig mit Hashtag), die sich deutlich in unsere politische Realität einhängt. [...] Im …
Das Grips-Theater spielt eine eigene Romanadaption, "#diewelle2020" (trendig mit Hashtag), die sich deutlich in unsere politische Realität einhängt. [...] Im ganzen ein wichtiger Abend. Eine Besinnung darauf, dass die Demokratie nicht gratis ist, sondern für jede Generation aufs Neue gewonnen werden muss.
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Taz, Linda Gerner, 20.01.2020

Im Grips Theater gibt es in der Inszenierung [...] für Schulklassen Generationskomik und originellen Slapstick zu sehen, um unaufdringlich zur …
Im Grips Theater gibt es in der Inszenierung [...] für Schulklassen Generationskomik und originellen Slapstick zu sehen, um unaufdringlich zur Reflexion über soziale Strukturen anzuregen. [...] Auf dem Lehrplan einer fiktiven Berliner Gesamtschule steht Nationalsozialismus – und die Frage: Wieso haben so wenige widersprochen? [...] Das Stück bietet einen Anstoß, um über Rechtsextremismus und Mobbing zu diskutieren. Den pädagogischen Auftrag nimmt das Grips nicht nur durch die Stückwahl ernst.
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Materialien

#diewelle2020 [PDF-Datei - 1.6 MB]

Zu vielen Stücken des Spielplans bieten wir zusätzlich zum klassischen Programmheft ausführliches Begleitmaterial an, um den Theaterbesuch vorzubereiten beziehungsweise zu vertiefen.
Versand auf Anfrage.