Ab 14 Jahren

#diewelle2020

In einer GRIPS-Fassung und Übersetzung von Jochen Strauch nach Motiven des Romans „Die Welle“ von Morton Rhue (Todd Strasser)

Eine Geschichts·lehrerin erklärt
warum die Nazis damals so viel Macht hatten.
Das war
weil viele Menschen mit·gemacht haben.

Die Schulklasse sagt:
Das kann heute nicht mehr passieren.
Wir würden da nicht mitmachen.

Die Lehrerin will das ausprobieren.
Um den Schülern zu beweisen
dass so etwas auch heute passieren kann.

Deshalb macht sie in der Klasse Dinge
die auch die Nazis gemacht haben
um die Macht zu bekommen:
●    Die Schulklasse bekommt eine Flagge.
●    Man muss die Lehrerin mit Respekt grüßen.
●    Die Kinder sollen sich bestrafen
wenn jemand nicht mitmacht.

Die Lehrerin wollte zeigen:
Man kann auch normale Menschen so verändern.

Das schafft sie auch.
Aber das geht zu weit.
Sie wollte nur warnen.
Aber die Klasse nimmt das ernst und wird gefährlich.

Nach dem Theater·stück gibt es eine Besprechung.
Mit der "Mobilen Beratung gegen Rechts·extremismus (Nazis)".

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Besetzung

Termine

Pressestimmen

Deutschlandradio Kultur Fazit, Malte Henning, 15.01.2020

Der Schulklassiker reißt nach wie vor mit. [...] Mit dem Stück „#diewelle2020“ verortet der Regisseur und Autor der Bühnenfassung, Jochen …
Der Schulklassiker reißt nach wie vor mit. [...] Mit dem Stück „#diewelle2020“ verortet der Regisseur und Autor der Bühnenfassung, Jochen Strauch, den bekannten Stoff im Hier und Jetzt.
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rbb24, Magdalena Bienert, 16.01.2020

Die Uraufführung [...} hat gezeigt, wie relevant der Stoff auch heute noch ist. [...] Die gelungene, moderne Bühnenfassung ist eine …
Die Uraufführung [...} hat gezeigt, wie relevant der Stoff auch heute noch ist. [...] Die gelungene, moderne Bühnenfassung ist eine wirklich starke Ensembleleistung. Hinzu kommen Live-Musik, Videoelemente und ein beeindruckendes Bühnenbild. [...] "Die Welle" ist und bleibt ein bewegender Stoff, der in dieser modernen Fassung des GRIPS Theaters einmal mehr den Blick schärft und zum Nachdenken anregt. Absolut empfehlenswert.
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Der Tagesspiegel, Patrick Wildermann, 16.01.2020

Strauchs „#welle2020“ schafft es vor allem, die Verführungskraft des Gemeinschaftsgefühls zu beglaubigen. [...] Trotz einiger Verweise auf den aktuellen Bocksgesang …
Strauchs „#welle2020“ schafft es vor allem, die Verführungskraft des Gemeinschaftsgefühls zu beglaubigen. [...] Trotz einiger Verweise auf den aktuellen Bocksgesang des Populismus – Trump kommt dabei ebenso vor wie das kühl kalkulierte „Vogelschiss“-Fanal der AfD – bleibt Strauch der Vorlage im Wesentlichen allerdings treu. Was auch gut ist! [...] Strauchs Inszenierung macht in [...] mitnehmenden, toll gespielten Stunden die zentrale Erkenntnis aus Jones’ Experiment erfahrbar: Das Gespenst des Faschismus ist nicht gebannt.
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Berliner Zeitung, Christian Rakow, 17.01.2020

Das Grips-Theater spielt eine eigene Romanadaption, "#diewelle2020" (trendig mit Hashtag), die sich deutlich in unsere politische Realität einhängt. [...] Im …
Das Grips-Theater spielt eine eigene Romanadaption, "#diewelle2020" (trendig mit Hashtag), die sich deutlich in unsere politische Realität einhängt. [...] Im ganzen ein wichtiger Abend. Eine Besinnung darauf, dass die Demokratie nicht gratis ist, sondern für jede Generation aufs Neue gewonnen werden muss.
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Taz, Linda Gerner, 20.01.2020

Im Grips Theater gibt es in der Inszenierung [...] für Schulklassen Generationskomik und originellen Slapstick zu sehen, um unaufdringlich zur …
Im Grips Theater gibt es in der Inszenierung [...] für Schulklassen Generationskomik und originellen Slapstick zu sehen, um unaufdringlich zur Reflexion über soziale Strukturen anzuregen. [...] Auf dem Lehrplan einer fiktiven Berliner Gesamtschule steht Nationalsozialismus – und die Frage: Wieso haben so wenige widersprochen? [...] Das Stück bietet einen Anstoß, um über Rechtsextremismus und Mobbing zu diskutieren. Den pädagogischen Auftrag nimmt das Grips nicht nur durch die Stückwahl ernst.
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Materialien

#diewelle2020 [PDF-Datei - 1.6 MB]

Zu vielen Stücken des Spielplans bieten wir zusätzlich zum klassischen Programmheft ausführliches Begleitmaterial an, um den Theaterbesuch vorzubereiten beziehungsweise zu vertiefen.
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