mit Audiodeskription

Sat | 26. Oct – 16.00 GRIPS Hansaplatz
from 6 years

BUMM, KRACH, BOING!

Ensembleproduktion | Theater Thikwa und GRIPS Theater

14 €, ermäßigt 8 €
Empfohlen für class 1 - 3

duration: 1:20 h ohne Pause

In BUMM, KRACH, BOING!, Theater Thikwa and GRIPS Theater embark on a musical and visually rich exploration of how we live together. Between not wanting to get up in the morning and not wanting to go to bed at night, what actually happens and who decides? Is someone too fidgety? Doing too much nonsense? Dancing too much out of line?

With these questions in mind and a lot of noise and boing behind them, the Bumm ensemble creates a colorful kaleidoscope of places, characters and sounds. Sometimes in the big city, sometimes in the bedroom, sometimes in the llama stable. But above all, time and again, making noise together: The players discover instruments from bass to piano, from rattle banana to synthesizer. And once this band is playing, one thing is clear as day: that it "bangs and boings and crashes / And immediately puts you in a good mood!". In this ensemble production, the diverse group approaches everyday scenarios and, by playing with humor and imagination, finds small perspectives for big challenges. And, of course, lots of nonsense.

World premiere: 20.06.2024

 

Continue

cast

alternative dates

  • Thu | 17. Oct – 10.30
    GRIPS Hansaplatz
  • Sat | 26. Oct – 16.00
    GRIPS Hansaplatz
  • Sun | 27. Oct – 16.00
    GRIPS Hansaplatz
  • Sat | 21. Dec – 16.00
    GRIPS Hansaplatz

press reviews

Der Tagesspiegel, Patrick Wildermann, 21.06.2024

Der Rhythmus, wo jeder mit muss. Am Ende wollen sie Zugaben. Grips und das inklusive Theater Thikwa zeigen in ihrer …
Der Rhythmus, wo jeder mit muss. Am Ende wollen sie Zugaben. Grips und das inklusive Theater Thikwa zeigen in ihrer Produktion „Bumm, Krach, Boing!“ wie Theater für alle geht. [...] Ein Theater für alle wird es vermutlich nie geben. Aber ein Theater für möglichst viele, das wäre doch schon was. Bemerkenswerterweise löst sich dieser Anspruch vor allem dort ein, wo für junges Publikum gespielt wird. [...] Da hat es viel mehr Selbstverständlichkeit als im sogenannten Erwachsenentheater, dass Menschen mit Einschränkungen als Publikum mitgedacht werden und Aufführungen beispielsweise auch für taube oder blinde junge Leute konzipiert sind. [...] Oder dass Menschen mit Einschränkungen selbst performend auf der Bühne stehen. Wie jetzt am Grips Theater, wo das Stück „Bumm, Krach, Boing!“ Premiere gefeiert hat – eine Zusammenarbeit mit dem verlässlich fabelhaften Theater Thikwa. Gefördert wird diese Kollaboration im Projekt „pik - Programm für inklusive Kunstpraxis“ derKulturstiftung des Bundes, das eine Reihe solcher Theater-Tandems ermöglicht. Das gehört natürlich auch zur Wahrheit: die inklusive Arbeit braucht Anreize, nicht zuletzt finanzielle. Aber die Häuser müssen es eben auch wollen. Und können. [...] Beides ist im Falle des Grips Theaters gegeben, das schon 2019 bei der Produktion „Cheer out loud“ mit den Thikwas kooperiert hat. [...] „Bumm, Krach, Boing!“ erzählt jetzt keine lineare Story, sondern schafft eine Spielwiese für wechselnde Situationen, die alle mehr oder weniger um die Frage kreisen: Gemeinschaft – wie geht das? Vor allem dort, wo alle schön verschieden sind. [...] „Ist Anderssein eigentlich cool oder scheiße?“ formuliert diesen Punkt etwas deutlicher eine Szene des Stücks, das der Autor und Elektro-Musiker Erik Veenstra mit dem Ensemble entwickelt hat – das sind Ismail Arslantürk, Tobias Brunwinkel, Yana Ermilova, Christian Giese, Lisa Klabunde, Oliver Rincke, Rachel Rosen, Stephan Sauerbier, Regine Seidler und Torsten Knoll, der als Musiker auf der Bühne die Fäden zusammenhält. [...] In einem Setting aus Schaumstoffklötzen (Bühne und Kostüm: Klemens Kühn), die mal zur Wand gestapelt werden, mal Großstadtkulisse oder Hüpfburg sind, wechseln die Performerinnen und Performer in ihren knallroten Kostümen (zwischen Zirkusdirektorin und Pudelmützenträger) immer wieder die Spielverabredungen. [...] Vor allem aber bietet „Bumm, Krach, Boing!“ tolle Songs von Erik Veenstra, die sich das Ensemble gemeinsam an den Instrumenten erobert (vom Bass bis zum Klavier, von der Rassel-Banane bis zum Synthesizer). [...] Das Grips ist ja zuletzt musikalisch ganz verschiedene Wege gegangen, zwischen HipHop und reiner Instrumentalbegleitung. Hier sind es wieder die klassischen Mitsing-Lieder, die bei der Premiere mit „Zugabe“-Rufen gefeiert wurden. Wie „Träum was Schönes“, ein Song, der das ganze Stück auf den Punkt bringt: „Träum was Schönes, mach ich glatt / von einem Kontinent, wo jeder mal ein Solo hat / und alle eine Band“.
continue

Berliner Morgenpost, Georg Kasch, 21.06.2024

In der Gemeinschaftsproduktion von Grips und Theater Thikwa werden Alltagsszenarien mit anarchischer Lust durchgespielt. [...] „Bumm, Krach, Boing!“: Jux und …
In der Gemeinschaftsproduktion von Grips und Theater Thikwa werden Alltagsszenarien mit anarchischer Lust durchgespielt. [...] „Bumm, Krach, Boing!“: Jux und Dollerei auf Schaumstoffmatten. Auf Klemens Kühns karger Bühne stapeln sich anfangs die blauen Schaumstoffklötze zu einer Wand; später werden sie zu Matratzen, Polstern, Hindernissen. Hier werfen sich die vier Grips- und fünf Thikwa-Spieler in ihren tiefroten Overalls in immer neue Szenen und Konstellationen. [...] Man merkt den Spielenden an, dass da zwei Ensembles wirklich zusammengewachsen sind. Gerade die Thikwas leuchten hell, etwa Rachel Rosen mit ihren trockenen Pointen, Ismail Arslantürk, der am Klavier brilliert, Oliver Rincke, der Fantasietexte ins Mikro rappt. Vom Grips fallen Yana Ermilova und Lisa Klabunde mit schönen Stimmen und lässigem Spiel auf. [...] Herzstück des einstündigen Abends sind die Songs mit Veenstras Texten und Torsten Knolls Musik, der als Alleskönner zwischen den Instrumenten wechselt und auch auf der Bühne mitspielt. [...] Am Ende brüllen die Kids im Publikum so lange „Zugabe“, bis das Ensemble den Ironie-Song noch einmal wiederholt. Hoffentlich gibt’s bald eine Aufnahme.
continue

Berliner Zeitung, Doris Meierhenrich, 23.06.2024

„Bumm, Krach, Boing!“: Die erste Gemeinschaftsproduktion von Theater Thikwa und Grips-Theater [...] Fünf Thikwa- und fünf Grips-Schauspieler erzählen locker flockig …
„Bumm, Krach, Boing!“: Die erste Gemeinschaftsproduktion von Theater Thikwa und Grips-Theater [...]  Fünf Thikwa- und fünf Grips-Schauspieler erzählen locker flockig und auch träumend von Pflichten und Fluchten. [...] „Bumm, Krach, Boing!“, wie sollte das munter drauflos experimentierende Stück auch anders heißen, mit dem das inklusive Ensemble aus Kreuzberg mit dem renommierten Kindertheater aus Tiergartenerstmals eine Gemeinschaftsarbeit auf die Beine gestellt hat, die über den bloßen Austausch einzelner Gastspieler hinaus geht und tief in die Betriebsstrukturen beider Häuser hinein bohrt. [...] Thikwa und Grips: Voneinander lernen lautet das Prinzip. [...] „Voneinander lernen“ heißt denn auch das Prinzip des „Programms für inklusive Kunstpraxis – pik“, das die Kulturstiftung des Bundes vor zwei Jahren auflegte und hier nun zum Tragen kommt. Entwickelt werden sollen dabei nicht nur künstlerische Arbeiten, sondern auch erforscht, wie inklusive Theaterarbeit den Betrieb überhaupt strukturell verändert, wenn sie tatsächlich alle Abteilungen und Gewerke durchzieht. [...] Dass Geld- und Machtfragen dabei die Hauptrolle spielen werden, kann man sich denken. Grund genug für die Künstler, sich in „Bumm, Krach, Boing!“ aus ihren je eigenen Lebenserfahrungen schon mal speziell damit auseinanderzusetzen. [...] Schön, wie die Fähigkeiten jedes einzelnen hier zum Leuchten kommen und aus Träumen Kräfte entstehen.
continue
Continue

Materialien

TheaterPowerPaket Bumm Krach Boing [PDF-Datei - 8.0 MB]

Zu vielen Stücken des Spielplans bieten wir zusätzlich zum klassischen Programmheft ausführliches Begleitmaterial an, um den Theaterbesuch vorzubereiten beziehungsweise zu vertiefen.