Mobile Produktionen

Einige unserer Theaterstücke sind als mobile Produktionen buchbar. So kommt das GRIPS zu Ihnen in das Klassenzimmer oder die Kita.

Folgende Stücke sind derzeit als mobile Produktionen buchbar:

Verwandelt! (für Menschen ab 3 Jahren)

Überall auf der Welt sind wir von Verwandlungen umgeben. Pflanzen, Tiere und Menschen verwandeln sich ebenso wie Städte, Flüsse und Berge. Kaulquappen werden zu Fröschen, Raupen zu Schmetterlingen, Muscheln zu Sand, Holz zu Kohle, Wasser zu Eis. Manche Verwandlungen geschehen von selbst, ob wir wollen oder nicht. Auch die Menschen verändern sich ein Leben lang. Wir wachsen, unsere Zähne fallen aus, wir bekommen eine Glatze und Falten. Je nachdem, wie wir uns fühlen, verwandelt sich etwas in uns. Andere Veränderungen machen wir selbst. Zu Fasching, zum Spaß oder im Theater schlüpfen wir in Rollen und entscheiden uns mit Maske und Kostüm aktiv für die Verwandlung. Und immer wieder verändern wir im Spiel die Dinge in Form und Funktion. Ein Karton kann zum Boot werden, ein Rock zu einer Blüte, ein Schal zur Schlange.

Mit forschendem Gestus wollen wir mit alltäglichen Materialien die Facetten des Verwandelns erkunden und befragen. Es ist die erste ForscherTheater-Produktion vom GRIPS mit TuKiBühne, die auf einer langen Recherche mit Kita-Kindern beruht. Das mobile Stück wird nicht nur im Theater, sondern vor allem in Kitas an verschiedenen Orten der Stadt spielen und in einer sinnlich-interaktiven Theaterform die jungen Zuschauer-Akteur*innen einbinden.

Tüten im Wind – Ein Müllspieltheaterstück im Klassenraum (für Menschen ab 9 Jahren)

Sie tragen unseren Einkauf nach Hause. Sie landen anschließend im Müll. Sie fliegen durch die Gegend, vermüllen Städte, Länder und Ozeane. Tiere halten sie  für Futter. Mit den Fischen landen sie auf unseren Tellern: Plastiktüten!

Drei Dokumentarfilmer*innen begeben sich auf die Spur der Tüten. Bei ihrem Besuch in der Klasse haben sie Ausschnitte aus ihrem aktuellen Filmprojekt mitgebracht, wollen die Meinung der Schülerinnen und Schüler hören und aufnehmen. Doch es läuft komischerweise anders als geplant.
Ohne die Unterstützung der Kinder droht das ganze Projekt zu scheitern. Ein rasantes Müllspieltheaterstück zur globalen Tütenflut und der Frage, ob ein Leben ohne Plastiktüten noch möglich ist.

Aus die Maus (für Menschen ab 9 Jahren)

"Lösungen für alle Lebenslagen!" titelt ein charmanter Motivationscoach und verzaubert dabei als schlaue Maus alle Kinder im Publikum. Er schüttelt lässig Kunststücke aus dem Ärmel, als seine Show plötzlich von einer besonderen Frau gestört wird: Sie ist obdachlos und hat heimlich im Theater übernachtet. Was für Herrn Maus die Bühne ist, ist für sie das sicherste Versteck. Was tun? Entweder teilt sich der Coach mit dieser unberechenbaren Person das Theater oder er verbannt sie zurück auf die Straße. Und wie reagieren die Kinder? Die obdachlose Frau bringt nicht nur die Vorstellung auf der Bühne ins Wanken, sondern vor allem die Vorstellung, die der Coach und wir bis dahin vom Leben hatten.

»Aus die Maus« ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Begegnung, die uns Zuschauer dazu bringt, einen respektvollen zweiten Blick zu wagen, auf Menschen, die auch obdachlos sind, aber eben vor allem Menschen – mit ganz unterschiedlichen Geschichten. Gemeinsam hinterfragen Nadja Sieger und Georg Piller die gängigen Vorurteile über Obdachlosigkeit ohne zu verharmlosen und entwickeln mit viel kindlichem Mut eine humorvolle Perspektive auf ein ernstes Thema.

Link zur Produktion: Aus die Maus

Kai zieht in den Krieg und kommt mit Opa zurück (für Menschen ab 9 Jahren)

Kai ist 11 Jahre alt und besucht seinen geliebten Opa. Der ist mit 100 zwar fit, wird in letzter Zeit nur irgendwie vergesslicher. Seine Erinnerungen an früher aber, die sind lebendig. Vor allem die Kriegsjahre hat er bildhaft vor Augen. Kai ist jedes Mal begeistert von Opas Heldentaten und kennt die Geschichten besser als Opa selbst. Um seinen Opa vor dem Vergessen zu retten, reist Kai mit ihm durch seine Vergangenheit. Dabei treffen sie auf skurrile Figuren, wie den strengen General oder sehen sich mutig an der Front den feindlichen Linien gegenüber. So erlebt es zumindest Kai, der zunächst mit großer Abenteuerlust Opas Taten nachspielt. Doch bald wird deutlich, dass dessen Erlebnisse weniger heldenhaft waren, als er sie Kai bisher erzählte. Beide müssen lernen, dass das eigene Gedächtnis nicht immer so funktioniert, wie man es sich wünscht und eine Reise in die Vergangenheit auch in der Gegenwart neue Wendungen nehmen kann.

Link zur Produktion: Kai zieht in den Krieg und kommt mit Opa zurück

Kontakt: Vera Düwel (Schulbeauftragte)
Tel.: 030 - 39 74 74 11
E-Mail: tp[at]grips-theater.de