Generationendialog über Einsamkeit, Wut und den Mut, das eigene Leben zu ändern
Jojo, 17, ist wütend auf die Welt – und die Welt auf ihn. Nach einem Diebstahl wird er zu Sozialstunden im Seniorenheim verurteilt. Dort trifft er auf Leo, der kein Wort spricht. Doch je länger Jojo gezwungenermaßen mit Leo zu tun hat, desto mehr erzählt der schweigsame Mann von seiner Vergangenheit. Denn einst war der grimmige Alte ein Profiboxer, der schwer gefallen ist – im Ring und im Leben. Zwischen den Beiden entwickelt sich eine Verbindung. Leo fordert Jojo heraus, Gewohnheiten, Ausreden und Ängste abzulegen, gleichzeitig findet Jojo in Leo einen Verbündeten, der ihn versteht, ohne viele Worte. Sie schmieden einen Plan, der beiden die Chance gibt, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen.
1996, dreißig Jahre nach der Uraufführung am GRIPS Theater, kehrt dieser Klassiker des Jugendtheaters zurück und nimmt den Dialog der Generationen und Fragen von Verletzlichkeit, Solidarität und Respekt neu in den Blick.