Banda Agita

Für alle, die Lust haben unter professionellen Bedingungen selber Theater zu spielen und auf einer von Berlins bekanntesten Theaterbühnen zu stehen. Die Banda Agita hat seit ihrer Gründung 2003 jährlich ein abendfüllendes Stück produziert, inklusive zwei Verfilmungen.

Aktuelle Produktion: AufHORCHEN (AT)

Hör mir zu! Ich habe etwas zu sagen! Ich will es dir sagen! Lass uns die Stille durchbrechen und laut in die Welt rausschreien, wer wir sind, was uns bewegt und was wir bewegen wollen. Ich will, dass wir uns einander unsere Wünsche, Träume und Ängste anvertrauen. Zu lange waren wir isoliert voneinander, konnten uns nicht treffen und sind uns fremd geworden. Doch das soll nicht so bleiben. Wir hören nicht auf, uns zu suchen und zu finden und für das einzustehen was uns wichtig ist. Wir laden dich zum Kennenlernen ein! Garantiert besser als jede Dating App.

Leitung und Kontakt: Oana Cîrpanu
Anmeldung unter: oana.cirpanu[at]grips-theater.de

Produktion Spielzeit 20/21: GENUG!

Eine bewegte Stadterkundung.

„Ich frage mich wie der Vogel den Himmel sieht. Sieht er ihn immer in Grau? Hat er immer diesen Filter vor Augen? Ich sehe ein bisschen mehr Blau. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein. Vielleicht sehe ich ja durch einen Filter“

Diese Stadt ist nicht mehr dieselbe. Wir müssen uns die Stadt wieder aneignen, ihr begegnen, sie spüren, hören und sehen. Gemeinsam erkunden wir unsere Kieze und werden dabei selbst zur Stadt!

Genug getrennt, genug allein, genug isoliert! Nur gemeinsam finden wir uns zurecht und zueinander.

In gegenseitigen Anleitungen werfen wir neue Blicke auf die Stadt und wie wir uns darin bewegen und begegnen möchten. Was verbindet uns? Wovon haben wir genug und wo sind wir genug?

Begib dich mit uns auf diese Reise und entdecke dich und deine Stadt!

Premiere: 18. Juni 2021 um 19:30 Uhr im GRIPS Podewil
Weitere Vorführung: 19. Juni 2021 um 19:30 Uhr im GRIPS Podewil

Von und mit: Maurice Bartz, Inessa Fettin-Beganovic, Jonathan Bürkle, Fabian Hochheim, Maria Liebl, Maximilian Obernauer, Josephina Zarbock

Leitung, Regie, Konzept: Oana Cîrpanu
Konzept, Choreografie: Christina Wüstenhagen
Video: Andrei Nicolae Bârză
Assistenz: Mohammad Saleh
Musikalische Komposition: Johannes Welz
Mitwirkung Kostüm: Orli Baruch
Graphikdesign: Christian Klier
Technik: Jerry Geiger

Vergangene Produktionen:

  • Geh, Fühle! (Spielzeit 19/20)

    Die Produktion "Geh,fühle!" aus der Spielzeit 19/20 wurde zum Tanz-und Theaterfestival Rampenlichter und zum Tanztreffen der Jugend 2021 eingeladen!

    Geh. Fühle. Fühle... Dich.
    Näher, warum höher. Stopp. Schau.
    Fühle dich. Fühle mich.
    Fühle rosa. Fühle rot. Fühle Rosen,
    fühle Spiegel, fühle Regen, fühle Scherben,
    fühle Narben, fühle Haut.
    Fühle Grenzen, fühle Nähe, fühle Regeln, breche Regeln.
    Fühle uns.

    Von Geburt an erspüren, ertasten und berühren wir unsere Umwelt. Noch bevor wir sprechen können, kommunizieren wir über Berührungen. Berührung bedeutet Nähe und Geborgenheit, Angst und Bedrohung, Zuneigung und Abweisung. Und dann taucht im Jahr 2020 auf einmal Covid-19 auf und alles ist anders. Kommuniziert wird digital, wir halten Abstand und tragen Masken. Aber es gibt da noch die Erinnerung an vergangene Zeiten und die Hoffnung, dass es möglich sein kann, sich nach einem Moment der Lähmung zurück zu kämpfen in ein Leben mit veränderten Regeln.

    Mit und von: Inessa Fettin-Beganovic, Jonathan Hecker, Cesary Hensel, Fabian Hochheim, Casper Hottenrott, Luise Kolbinger, Maria Liebl, Maximilian Obernauer, Ben Steppath

    Leitung und Regie: Oana Cîrpanu, Sandra Rasch
    Choreografie: Kaveh Ghaemi
    Bühnenbild: Seongji Jang, Tatjana Reeh
    Assistenz: Josephina Zarbock
    Musikalische Komposition: Öz Kaveller, Andrey Salomatin
    Video und Fotografie: Cristina Amate (Dochkafilms)
    Technik: Jerry Geiger

  • AUS.ZEIT (Spielzeit 18/19)

    Der Horizont ist weit. Es gibt keinen Anfang und kein Ende. Berge, Sternschnuppen, Sonnenuntergänge – wir entscheiden, was wir sehen wollen. Nichts wird von uns verlangt. Wir machen nichts. Wir wollen nichts. Wir lassen uns Zeit.

    Der Jugendklub Banda Agita fragt nach der Zeit: Welchen Einfluss sie auf ihr Leben hat. Welche Erwartungen sie mit ihr verbinden. Und wie sie mit ihr umgehen wollen.
    Aus den Geschichten der Spieler*innen entsteht ein Theaterabend, der sich dem unsichtbaren Phänomen der Zeit annähert und von dem erzählt, was unmittelbar mit ihm verbunden ist – dem Leben.

    Uraufführung: 26. April 2019, GRIPS Podewil

    Weitere Aufführungen (Wiederaufnahme):

    30. August 2019, 19:30 GRIPS Podewil
    31. August 2019, 19:30 GRIPS Podewil
    1. September 2019, 18:00 GRIPS Podewil

    Von und mit: Emilie Berger, Finn Bielenberg, Josif Dumitru, Tillmann Drews, Magdalena Ebel, Zari Eder, Federica Garcin, Luisa Kerkhey, Ilona Liasnikova, Mahtab Rahmani, Andrea Salvat, Sascha Schicht

    Leitung und Regie: Oana Cîrpanu
    Dramaturgie: Franziska Seeberg
    Bühnenbild: Tatjana Reeh
    Musikalische Leitung: Bettina Koch
    Musikalische Komposition: Öz Kaveller
    Assistenz: Charlotte Hillebrecht
    Video & Fotografie: Cristina Amate (Dochkafilms)
    Technik: Jerry Geiger

  • GANZ NAH (Spielzeit 17/18)

    „In meinem Zimmer wohnt ein Monster, das ich bin.”

    Wir alle haben Geheimnisse, verstecken etwas. Wir schließen die Tür hinter uns, schieben unsere Tagebücher unter die Matratze, versuchen in der Öffentlichkeit möglichst unauffällig zu sein. Aber warum? Und was wäre, wenn wir alle Scham fallenlassen, unsere Geheimnisse laut herausschreien und die Anderen ganz nah an uns heranlassen würden?

    Banda Agita dreht das Theater um und bringt auf die Bühne, was eigentlich backstage bleiben sollte. Eine szenische Forschungsreise zwischen Öffentlichkeit, Privatsphäre und Intimität. In absurden Bildern beginnt die Suche nach der eigenen Scham und dem Monster in jedem einzelnen von uns.

    Mit und von: Jule Budnick, Laurencia Dieck, Leander Dörr, Imke Grünewald Farcia, Daniel Heimendahl, Raman Khatib, Michael Pajuelo, Linda Rohrer, Sascha Schicht, Anne Schmidt, Paul Urner, Nadja Wolff, Marcel Yilmaz, David Zaldivar

    Leitung und Regie: Ellen Uhrhan
    Dramaturgie: Lasse Scheiba
    Musikalische Leitung: Bettina Koch
    Assistenz: Aylin Peters, Giovanni Di Lauro