16+
Mi | 07. Jan – 19.00 Uhr
GRIPS Hansaplatz

Linie 1

Von Volker Ludwig | Mit Musik von Birger Heymann und der Rockband „No Ticket”

35 €, ermäßigt 20 €
Empfohlen für Klasse 11 - 13

Dauer: 3:15 h mit Pause

Die Berlin-Revue. Ein Theater-Stück über Berlin. Mit Musik. Mit Geschichten. Und mit Menschen aus der Stadt.

Natalie kommt aus einer kleinen Stadt.
Sie fährt nach West-Berlin.
Sie kommt um 6 Uhr 14
am Bahnhof Zoo an.

Natalie sucht Johnny.
Johnny ist ein Rock-Musiker aus Berlin.
Aber Natalie findet ihn nicht.

Sie steigt in die U-Bahn.
In die Linie 1.
Richtung Schlesisches Tor.

In der Bahn
lernt sie viele Menschen kennen.
Menschen, die suchen.
Menschen, die verloren sind.
Menschen, die laut sind.
Aber auch freundlich.

So war Berlin im Jahr 1986.
Eine Stadt mit Mauer.
Voll Hoffnung.
Voll Mut.
Und auch voller Selbstbetrug.

„Linie 1“ ist ein Musik-Theater-Stück.
Es zeigt das Leben
in der großen Stadt.
Und das Überleben dort.

Das Stück zeigt:
Wie die Menschen damals
gefühlt und gedacht haben.

Das Stück lädt ein:
Zum Lachen.
Zum Weinen.
Zum Nachdenken.

Über andere Menschen.
Und über sich selbst.

Dabei entdeckt man auch:
Ein Stück vom Berlin von heute.

Hinweis zum Inhalt:
Es geht um Selbsttötung.
Es geht um Alkohol.
Es geht um Rassismus.

Es gibt eine Audio-Einführung.
Sie ist für Menschen
mit Seh-Beeinträchtigung.

Das Theater heißt GRIPS Theater.
Dort läuft „Linie 1“
seit dem 30. April 1986.

Jetzt gibt es
eine neue Inszenierung.

Es gibt auch einen Film.
Der Film zeigt:
Wie das Stück entstanden ist.
Der Film dauert 17 Minuten.

Der Film zeigt die Arbeit
von Regie, Musik, Tanz, Kostüm
und Bühnenbild.

So sieht man:
Wie ein Theater-Abend
entsteht.

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Besetzung

Barrierefreiheit

Englische Übertitel

Englische Texte für nicht-deutschsprachiges Publikum werden eingeblendet.

Deutsche Übertitel

Deutsche Übertitel für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen.

Weitere Termine

  • 16+
    Fr | 06. Feb – 19.30 Uhr
    GRIPS Hansaplatz

    Linie 1

    Die Berlin-Revue. Ein Theater-Stück über Berlin. Mit Musik. Mit Geschichten. Und mit Menschen aus der Stadt.
  • 16+
    Sa | 07. Feb – 19.30 Uhr
    GRIPS Hansaplatz

    Linie 1

    Die Berlin-Revue. Ein Theater-Stück über Berlin. Mit Musik. Mit Geschichten. Und mit Menschen aus der Stadt.
  • 16+
    Mo | 09. Feb – 19.00 Uhr
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    Linie 1

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  • 16+
    Di | 10. Feb – 19.00 Uhr
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    Linie 1

    Die Berlin-Revue. Ein Theater-Stück über Berlin. Mit Musik. Mit Geschichten. Und mit Menschen aus der Stadt.
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    Linie 1

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    Mo | 06. Apr – 18.00 Uhr
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    Linie 1

    Die Berlin-Revue. Ein Theater-Stück über Berlin. Mit Musik. Mit Geschichten. Und mit Menschen aus der Stadt.
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    Mi | 08. Apr – 19.00 Uhr
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    Linie 1

    Die Berlin-Revue. Ein Theater-Stück über Berlin. Mit Musik. Mit Geschichten. Und mit Menschen aus der Stadt.
  • 16+
    Do | 09. Apr – 19.00 Uhr
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    Linie 1

    Die Berlin-Revue. Ein Theater-Stück über Berlin. Mit Musik. Mit Geschichten. Und mit Menschen aus der Stadt.
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    Fr | 10. Apr – 19.30 Uhr
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    Die Berlin-Revue. Ein Theater-Stück über Berlin. Mit Musik. Mit Geschichten. Und mit Menschen aus der Stadt.
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    Mi | 29. Apr – 19.00 Uhr
    GRIPS Hansaplatz

    Linie 1

    Die Berlin-Revue. Ein Theater-Stück über Berlin. Mit Musik. Mit Geschichten. Und mit Menschen aus der Stadt.
  • 16+
    Do | 30. Apr – 19.30 Uhr
    GRIPS Hansaplatz

    Linie 1

    Die Berlin-Revue. Ein Theater-Stück über Berlin. Mit Musik. Mit Geschichten. Und mit Menschen aus der Stadt.

Pressestimmen

New York Times, A.J. Goldmann, 8.12.23

Berlins U-Bahn-Musical fängt die Seele der Stadt ein. (...) Linie 1" läuft seit 1986 und feierte gerade seine 2.000ste Vorstellung. …
Berlins U-Bahn-Musical fängt die Seele der Stadt ein. (...) Linie 1" läuft seit 1986 und feierte gerade seine 2.000ste Vorstellung. Das Ensemble aus verrückten Träumern und Außenseitern fängt immer noch das Besondere an Berlin ein. (...) Es ist nicht schwer zu verstehen, warum die "Linie 1" so beliebt und langlebig ist. (...) Das Publikum wurde in einem Maße einbezogen, wie ich es außerhalb der "Rocky Horror Show" noch nicht erlebt habe. (...) Das Bemerkenswerte an "Linie 1" ist, dass fast 40 Jahre nach der Uraufführung immer noch vieles von dem, was das Stück über Berlin zeigt, wahr ist. Die Stadt ist nicht mehr geteilt, der Punk ist tot und es gibt nur noch wenige Nazi-Witwen, und doch ist das Berlin von "Linie 1" immer noch erschreckend vertraut. Obwohl es in vielerlei Hinsicht eine Zeitkapsel ist, fängt das Musical immer noch den rauen Charme Berlins ein, und seine verrückte Truppe von Träumern und Außenseitern ist immer noch erkennbar. (...) Wie die Stadt selbst, so überzeugt auch die Show durch ihre Ungeschliffenheit, ihren Mangel an Sentimentalität und ihr Alles-ist-gut-Ethos. Musiktheater ist kein Genre, das mit scharfsinnigen urbanen und sozialen Kommentaren assoziiert wird, aber "Linie 1" fühlt sich wie eines der wenigen Musicals an, das die Seele einer Stadt kanalisier.
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Theater der Zeit, Tom Mustroph, 31.03.2023

„Linie 1“ ist also universell. Den letzten Beweis dafür erbrachte die neue Inszenierung am Uraufführungsort. Hier wird es zur Zeitreise …
„Linie 1“ ist also universell. Den letzten Beweis dafür erbrachte die neue Inszenierung am Uraufführungsort. Hier wird es zur Zeitreise in eine Stadt, die so nicht mehr existiert, deren Konflikte aber geblieben sind. […] Schön neosachlich, so wie man die 1980er auch in Erinnerung hat, leuchtet das U der U-Bahnlinie 1 über der Bühne. Auf einer Art Hochbahnsteig haben die Musiker der Grips-Theaterband „No Ticket“ Aufstellung genommen – ganz so, als seien auch sie wartende Fahrgäste. Die Songs bringen sie zum Leuchten. […] Regisseur Tim Egloff erzählt mit präzisen Akzentuierungen das Leben in den so verschiedenen Lebensmilieus dieser Stadt.
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RBB 24, Cora Knoblauch, 31.03.2023

"Die Neuinszenierung mäandert zwischen einer liebevollen 1980er-Jahre-Hommage und totaler Zeitlosigkeit."
"Die Neuinszenierung mäandert zwischen einer liebevollen 1980er-Jahre-Hommage und totaler Zeitlosigkeit."

Nachtkritik, Stephanie Dress, 31.03.2023

Das ist einer der klügsten Kniffe dieser Inszenierung, neben der Konzentration auf genau choreographierte Gruppenszenen, mit vielen Freeze- und Haltepunkten, …
Das ist einer der klügsten Kniffe dieser Inszenierung, neben der Konzentration auf genau choreographierte Gruppenszenen, mit vielen Freeze- und Haltepunkten, in denen die Körper dieser Stadtgestalten mitunter mehr erzählen als die Texte. Die musikalischen Arrangements sind mitunter jazziger, moderner, pointierter. Und klar: Die Band "No Ticket" kann es. Auch das reduzierte Klassiker-Bühnenbild mit fahrbaren Sitzreihen und großer Stadt-Showtreppe bildet einen schönen Kontrast zum Trubel des Geschehens.
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Der Tagesspiegel, 31.03.2023, Rüdiger Schaper

Egloffs Inszenierung hat bei aller Quietschvernügtheit etwas Behutsames: eine linientreue „Linie 1“, mit den bewährten Musikern.Caspar Hachfeld hat den Sound …
Egloffs Inszenierung hat bei aller Quietschvernügtheit etwas Behutsames: eine linientreue „Linie 1“, mit den bewährten Musikern.Caspar Hachfeld hat den Sound schick eingekleidet. Die Arrangements wirken klarer, intensiver.
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Süddeutsche Zeitung, 02.04.2023, Peter Laudenbach

"Tim Egloff macht in seiner Neuinszenierung aus dem Musical einen bunten Comicstrip, sozusagen das 1980er-Westberlin in der gekonnt nachkolorierten Version,"(...) …
"Tim Egloff macht in seiner Neuinszenierung aus dem Musical einen bunten Comicstrip, sozusagen das 1980er-Westberlin in der gekonnt nachkolorierten Version,"(...) Egloff verlegt sich auf schwungvolle Arrangements und die Freuden der Ausstattung."
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Die Welt, 05.04.2023, Jakob Hayner

Egloff ist das Kunststück gelungen, „Linie 1“ im Kern unberührt zu lassen und doch alles frischer aussehen zu lassen, mit …
Egloff ist das Kunststück gelungen, „Linie 1“ im Kern unberührt zu lassen und doch alles frischer aussehen zu lassen, mit einem glänzenden Ensemble. Das ist für hartgesottene Fans, die jede Zeile mitsingen können (und das auch tun), ein ebenso großes Glück wie für Neuzugestiegene auf der „Linie 1“. (...) „Linie 1“ ist nicht nur ein Panorama dieser komischen Zeit, als man zum Abschied „Bis neulich!“ trällerte und der mit Stolz in der Stimme vorgetragene Satz „Ich habe jetzt Kabelanschluss!“ von Mitmenschen noch verstanden wurde. Es ist auch eine universelle Geschichte über die Herausforderung, in einer Großstadt zu leben – und das Glück.
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Materialien

Materialheft "Linie 1" [PDF-Datei - 3.5 MB]

Zu vielen Stücken des Spielplans bieten wir zusätzlich zum klassischen Programmheft ausführliches Begleitmaterial an, um den Theaterbesuch vorzubereiten beziehungsweise zu vertiefen.

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