Die Berlin-Revue. Ein Theater-Stück über Berlin. Mit Musik. Mit Geschichten. Und mit Menschen aus der Stadt.
Natalie kommt aus einer kleinen Stadt.
Sie fährt nach West-Berlin.
Sie kommt um 6 Uhr 14
am Bahnhof Zoo an.
Natalie sucht Johnny.
Johnny ist ein Rock-Musiker aus Berlin.
Aber Natalie findet ihn nicht.
Sie steigt in die U-Bahn.
In die Linie 1.
Richtung Schlesisches Tor.
In der Bahn
lernt sie viele Menschen kennen.
Menschen, die suchen.
Menschen, die verloren sind.
Menschen, die laut sind.
Aber auch freundlich.
So war Berlin im Jahr 1986.
Eine Stadt mit Mauer.
Voll Hoffnung.
Voll Mut.
Und auch voller Selbstbetrug.
„Linie 1“ ist ein Musik-Theater-Stück.
Es zeigt das Leben
in der großen Stadt.
Und das Überleben dort.
Das Stück zeigt:
Wie die Menschen damals
gefühlt und gedacht haben.
Das Stück lädt ein:
Zum Lachen.
Zum Weinen.
Zum Nachdenken.
Über andere Menschen.
Und über sich selbst.
Dabei entdeckt man auch:
Ein Stück vom Berlin von heute.
Hinweis zum Inhalt:
Es geht um Selbsttötung.
Es geht um Alkohol.
Es geht um Rassismus.
Es gibt eine Audio-Einführung.
Sie ist für Menschen
mit Seh-Beeinträchtigung.
Das Theater heißt GRIPS Theater.
Dort läuft „Linie 1“
seit dem 30. April 1986.
Jetzt gibt es
eine neue Inszenierung.
Es gibt auch einen Film.
Der Film zeigt:
Wie das Stück entstanden ist.
Der Film dauert 17 Minuten.
Der Film zeigt die Arbeit
von Regie, Musik, Tanz, Kostüm
und Bühnenbild.
So sieht man:
Wie ein Theater-Abend
entsteht.