16+
Mi | 08. Apr – 19.00 Uhr
GRIPS Hansaplatz

Linie 1

Von Volker Ludwig | Mit Musik von Birger Heymann und der Rockband „No Ticket”

35 €, ermäßigt 20 €
Empfohlen für Klasse 11 - 13

Dauer: 3:15 h mit Pause

DIE Berlin-Revue

Die Geschichte

Natalie kommt aus der Provinz nach West-Berlin.
Sie kommt am Bahnhof Zoo an.
Sie sucht Johnny.
Johnny ist ein Musiker aus Berlin.
Natalie findet Johnny nicht am Bahnhof.

Natalie fährt mit der U-Bahn Linie 1.
Sie fährt Richtung Schlesisches Tor.
Sie trifft viele Menschen.
Diese Menschen sind traurig und freundlich.
Sie leben im Jahr 1986 in Berlin.

Das Stück

Das Stück heißt Linie 1.
Es zeigt das Leben in der großen Stadt.
Es zeigt das Leben in Berlin mit der Mauer.
Die Menschen haben Hoffnung und Mut.
Das Stück macht traurig und fröhlich.

Das Stück zeigt, wie die Menschen damals fühlten.
Es lädt zum Nachdenken ein.
Man denkt über andere Menschen nach.
Man denkt auch über sich selbst nach.
Man lernt auch etwas über das heutige Berlin.

Wichtige Hinweise

Das Stück zeigt schwere Themen.
Es geht um Selbsttötung.
Es geht um Alkohol.
Es geht um Rassismus.

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Besetzung

Barrierefreiheit

Englische Übertitel

Englische Texte für nicht-deutschsprachiges Publikum werden eingeblendet.

Deutsche Übertitel

Deutsche Übertitel für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen.

Weitere Termine

Pressestimmen

New York Times, A.J. Goldmann, 8.12.23

Berlins U-Bahn-Musical fängt die Seele der Stadt ein. (...) Linie 1" läuft seit 1986 und feierte gerade seine 2.000ste Vorstellung. …
Berlins U-Bahn-Musical fängt die Seele der Stadt ein. (...) Linie 1" läuft seit 1986 und feierte gerade seine 2.000ste Vorstellung. Das Ensemble aus verrückten Träumern und Außenseitern fängt immer noch das Besondere an Berlin ein. (...) Es ist nicht schwer zu verstehen, warum die "Linie 1" so beliebt und langlebig ist. (...) Das Publikum wurde in einem Maße einbezogen, wie ich es außerhalb der "Rocky Horror Show" noch nicht erlebt habe. (...) Das Bemerkenswerte an "Linie 1" ist, dass fast 40 Jahre nach der Uraufführung immer noch vieles von dem, was das Stück über Berlin zeigt, wahr ist. Die Stadt ist nicht mehr geteilt, der Punk ist tot und es gibt nur noch wenige Nazi-Witwen, und doch ist das Berlin von "Linie 1" immer noch erschreckend vertraut. Obwohl es in vielerlei Hinsicht eine Zeitkapsel ist, fängt das Musical immer noch den rauen Charme Berlins ein, und seine verrückte Truppe von Träumern und Außenseitern ist immer noch erkennbar. (...) Wie die Stadt selbst, so überzeugt auch die Show durch ihre Ungeschliffenheit, ihren Mangel an Sentimentalität und ihr Alles-ist-gut-Ethos. Musiktheater ist kein Genre, das mit scharfsinnigen urbanen und sozialen Kommentaren assoziiert wird, aber "Linie 1" fühlt sich wie eines der wenigen Musicals an, das die Seele einer Stadt kanalisier.
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Theater der Zeit, Tom Mustroph, 31.03.2023

„Linie 1“ ist also universell. Den letzten Beweis dafür erbrachte die neue Inszenierung am Uraufführungsort. Hier wird es zur Zeitreise …
„Linie 1“ ist also universell. Den letzten Beweis dafür erbrachte die neue Inszenierung am Uraufführungsort. Hier wird es zur Zeitreise in eine Stadt, die so nicht mehr existiert, deren Konflikte aber geblieben sind. […] Schön neosachlich, so wie man die 1980er auch in Erinnerung hat, leuchtet das U der U-Bahnlinie 1 über der Bühne. Auf einer Art Hochbahnsteig haben die Musiker der Grips-Theaterband „No Ticket“ Aufstellung genommen – ganz so, als seien auch sie wartende Fahrgäste. Die Songs bringen sie zum Leuchten. […] Regisseur Tim Egloff erzählt mit präzisen Akzentuierungen das Leben in den so verschiedenen Lebensmilieus dieser Stadt.
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RBB 24, Cora Knoblauch, 31.03.2023

"Die Neuinszenierung mäandert zwischen einer liebevollen 1980er-Jahre-Hommage und totaler Zeitlosigkeit."
"Die Neuinszenierung mäandert zwischen einer liebevollen 1980er-Jahre-Hommage und totaler Zeitlosigkeit."

Nachtkritik, Stephanie Dress, 31.03.2023

Das ist einer der klügsten Kniffe dieser Inszenierung, neben der Konzentration auf genau choreographierte Gruppenszenen, mit vielen Freeze- und Haltepunkten, …
Das ist einer der klügsten Kniffe dieser Inszenierung, neben der Konzentration auf genau choreographierte Gruppenszenen, mit vielen Freeze- und Haltepunkten, in denen die Körper dieser Stadtgestalten mitunter mehr erzählen als die Texte. Die musikalischen Arrangements sind mitunter jazziger, moderner, pointierter. Und klar: Die Band "No Ticket" kann es. Auch das reduzierte Klassiker-Bühnenbild mit fahrbaren Sitzreihen und großer Stadt-Showtreppe bildet einen schönen Kontrast zum Trubel des Geschehens.
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Der Tagesspiegel, 31.03.2023, Rüdiger Schaper

Egloffs Inszenierung hat bei aller Quietschvernügtheit etwas Behutsames: eine linientreue „Linie 1“, mit den bewährten Musikern.Caspar Hachfeld hat den Sound …
Egloffs Inszenierung hat bei aller Quietschvernügtheit etwas Behutsames: eine linientreue „Linie 1“, mit den bewährten Musikern.Caspar Hachfeld hat den Sound schick eingekleidet. Die Arrangements wirken klarer, intensiver.
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Süddeutsche Zeitung, 02.04.2023, Peter Laudenbach

"Tim Egloff macht in seiner Neuinszenierung aus dem Musical einen bunten Comicstrip, sozusagen das 1980er-Westberlin in der gekonnt nachkolorierten Version,"(...) …
"Tim Egloff macht in seiner Neuinszenierung aus dem Musical einen bunten Comicstrip, sozusagen das 1980er-Westberlin in der gekonnt nachkolorierten Version,"(...) Egloff verlegt sich auf schwungvolle Arrangements und die Freuden der Ausstattung."
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Die Welt, 05.04.2023, Jakob Hayner

Egloff ist das Kunststück gelungen, „Linie 1“ im Kern unberührt zu lassen und doch alles frischer aussehen zu lassen, mit …
Egloff ist das Kunststück gelungen, „Linie 1“ im Kern unberührt zu lassen und doch alles frischer aussehen zu lassen, mit einem glänzenden Ensemble. Das ist für hartgesottene Fans, die jede Zeile mitsingen können (und das auch tun), ein ebenso großes Glück wie für Neuzugestiegene auf der „Linie 1“. (...) „Linie 1“ ist nicht nur ein Panorama dieser komischen Zeit, als man zum Abschied „Bis neulich!“ trällerte und der mit Stolz in der Stimme vorgetragene Satz „Ich habe jetzt Kabelanschluss!“ von Mitmenschen noch verstanden wurde. Es ist auch eine universelle Geschichte über die Herausforderung, in einer Großstadt zu leben – und das Glück.
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Materialien

Materialheft "Linie 1" [PDF-Datei - 3.5 MB]

Zu vielen Stücken des Spielplans bieten wir zusätzlich zum klassischen Programmheft ausführliches Begleitmaterial an, um den Theaterbesuch vorzubereiten beziehungsweise zu vertiefen.

Versand auf Anfrage.