Kinder·theater·preis

Alle 2 Jahre gibt es einen Preis.

Für junge Menschen
die Kinder·theater·stücke schreiben.
Und Jugend·theater·stücke.

Dieser Preis ist vom GRIPS und von der GASAG.

Autor*innenwettbewerb
Dabei begibt begibt sich das GRIPS Theater auf die Suche nach jungen Autor*innen, die Beiträge für ein zeitgenössisches Kindertheater entwickeln, das sich auf die reale Lebenswelt seiner Zuschauer bezieht. Aus den Vorschlägen der vorschlagsberechtigten Institutionen bestimmt eine professionelle Jury maximal fünf Nominierte, mit denen das Theater über die Dauer von zwei Jahren hinweg an ihren jeweiligen Stückentwürfen zusammen arbeitet.
Im Verlauf eines mehrstufigen Verfahrens sind sowohl zwei intensive Workshop-Phasen als auch eine fortlaufende Betreuung der Teilnehmer*innen durch professionelle Theatermacher*innen vorgesehen. Im Fokus steht dabei der gegenseitige Austausch sowohl der Teilnehmer*innen untereinander als auch mit den Theaterschaffenden. Am Ende des Prozesses werden bis zu fünf neue Stücke für das Kindertheater präsentiert und als Höhepunkt gelangt das mit dem 1. Preis prämierte Stück in einer der beiden Spielstätten des GRIPS Theaters zur Uraufführung.

None David Baltzer / bildbuehne.de
BKTP-Preisverleihung 2021, Philipp Harpain (Theaterleiter GRIPS) - Manuel Ostwald (Preisträger)
  • Wettbewerb 2021

    Ausgezeichnet 2021

    • Manuel Ostwald 1. Preis für sein Theaterstück „Die Blauen Engel“.
    • Vera Schindler Förderpreis für ihr Theaterstück „Wolkenrotz“.

    Nominiert für den Berliner Kindertheaterpreis 2021 waren

    • Fabienne Dür (Vorschlag durch die Universität der Künste Berlin / Studiengang Szenisches Schreiben)
    • Clara Leinemann (Vorschlag der ehemaligen Preisträgerin Sarah Trilsch)
    • Manuel Ostwald (Vorschlag durch die Akademie für Kindermedien)
    • Kirsten Reinhardt (Vorschlag durch den Carlsen Verlag)
    • Vera Schindler (Vorschlag durch die Universität der Künste Berlin / Studiengang Szenisches Schreiben)
  • Wettbewerb 2023

    Ausschreibung

    Ein Stipendium ist ein Preis.
    Jemand bekommt Geld.
    Damit er sich leisten kann
    irgendwo zu lernen.

    Beim Berliner Kinder·theater·preis
    gibt es Preise und Stipendien.
    Bis zu 12-Tausend Euro.

    Bevor jemand den Preis gewinnt
    werden mehrere Menschen nominiert.
    Das bedeutet:
    Es wird eine Liste geschrieben mit den Menschen
    die den Preis vielleicht gewinnen.

    Alle Nominierten werden vorher eingeladen.
    Um mit Fach·leuten vom GRIPS zusammen zu arbeiten.
    Da schreibt jeder Nominierte einen Theaterstück·entwurf.
    Dafür bekommt er 1500 Euro.

    Der beste Entwurf gewinnt den Preis.
    Das sind dann 4500 Euro.
    Der Preis kann auch auf 2 Autoren (Stücke-Schreiber) aufgeteilt werden.

    Alle Entwürfe werden öffentlich gezeigt.
    Bei einer Veranstaltung in 2023.

    Das Stück
    das den Preis bekommt
    wird dann zum fertigen Theaterstück gemacht.
    Und 2023 oder 2024 im GRIPS-Theater gezeigt.

    Diese Menschen und Gruppen dürfen
    Autoren für den Preis vorschlagen:


    ●    Wer mal den Preis gewonnen hat
    ●    Universität der Künste Berlin
    ●    Alice Salomon Hochschule Berlin
    ●    Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.
    ●    ASSITEJ zusammen mit dem KJTZ

    GRIPS schlägt jemanden vor
    der in dem Jahr an der Akademie für Kindermedien lernt.

    Das macht eine Gruppe
    die man Jury nennt.


    Darin sind:
    ●    Philipp Harpain (Leitung GRIPS Theater)
    ●    Tobias Diekmann (GRIPS Theater)
    ●     und Ute Volknant (GRIPS Theater)
    ●    Barbara Behrendt (Kultur·journalistin)
    ●    Nicole Kellerhals (Film- und Fernseh·dramaturgin)
    ●    Robert Neumann (Regisseur)

    Diese Jury wählt aus:
    Wer wird nominiert.

    Danach kommt die gesamte GRIPS-Führung in die Jury.
    Alle zusammen wählen aus:
    Wer gewinnt.

    Ablauf
    Die nominierten Autorinnen und Autoren erhalten den Arbeitsauftrag, einen sieben- bis zehnseitigen Entwurf mit ersten Dialogen und Szenen für ein Theaterstück für Zuschauerinnen und Zuschauer ab
    6 Jahren zu erstellen, welcher im Rahmen des Stipendiums während zweier Workshop-Module im Austausch mit dem GRIPS Theater besprochen wird. Bei diesen jeweils zwei- bis dreitägigen Workshops
    bekommen die Autorinnen und Autoren Gelegenheit, ihren Beitrag zu konzipieren, vorzustellen
    und weiter zu entwickeln, z.B. durch Gespräche und Recherchen mit der Dramaturgie, der Theaterpädagogik und szenisches Ausprobieren mit den Bereichen Schauspiel und Regie. Die Teilnehmenden sollen anschließend die Anregungen aus dem Workshop in ihren Beitrag aufnehmen, eine erste Arbeitsfassung des Stückes erstellen und der Jury zur Auswahl vorlegen.

  • Uraufführungen am GRIPS Theater

    Aus den bisherigen Jahrgängen
    Die Blauen Engel von Manuel Ostwald (UA in Planung Spielzeit 2022/23)
    Das Leben ist ein Wunschkonzert von Esther Becker (UA am 5.09.2020)
    Tag Hicks oder fliegen für vier von Kirsten Fuchs (UA am 29.01.2016)
    Die Prinzessin und der Pjär von Milena Baisch (UA am 6.10.2013)
    Leon und Leonie von Thilo Reffert (UA am 23.09.2012)
    Ohne Moos nix los von Jörg Isermeyer (UA am 27.10.2010)
    Ola meine Schwester von Magdalena Grazewicz (UA am 18.06.2008)
    schwarzweißLila von Volker Schmidt (UA am 25.09.2007)

Ausschreibungsunterlagen 2023

Zum Nachlesen erhalten Sie den Text der Ausschreibung als PDF zum Download.