Ab heute heißt Du Sara

Von Volker Ludwig und Detlef Michel nach der Autobiografie "Ich trug den gelben Stern" von Inge Deutschkron

Empfohlen für Klasse 10 - 13

Dauer: 3:15 h mit Pause

Eine Lesung Mit Szenen auf dem Theaterstück "Ab heute heißt Du Sara Gebeb das Vergessen der Nationalspzialischen in Deutschland

Inge wächst in Berlin auf.
Ihre Familie ist sozialdemokratisch.

Im Jahr 1933
sagt ihre Mutter etwas Wichtiges:
Inge ist Jüdin.

Inge ist damals 10 Jahre alt.
Sie versteht nur langsam,
was das bedeutet.

1938 sagt ein Polizist zu ihr:
„Ab heute heißt du Sara.“
Er stempelt ein J
in ihren Ausweis.
J wie Jude.

Inge ist jetzt 16 Jahre alt.
Ab diesem Moment
ändert sich ihr Leben.

Die Nazis verfolgen
jüdische Menschen.
Inge und ihre Mutter
bleiben in Berlin.

Sie erleben Ausgrenzung.
Und große Angst.

Ein Mann hilft Inge.
Er heißt Otto Weidt.
Er hat eine Werkstatt
für blinde Menschen.

Er gibt Inge Arbeit.
Obwohl das verboten ist.

1941 beginnen die Deportationen.
Jüdische Menschen
werden weggebracht.

Inge und ihre Mutter
müssen sich verstecken.

Das Theater-Stück
basiert auf einem Buch.
Das Buch heißt:
„Ich trug den gelben Stern“.
Die Autorin ist Inge Deutschkron.

Das Stück zeigt viele Bilder.
Mit Liedern
und Musik.

Es erzählt von Angst.
Von Mut.
Und von Menschen,
die geholfen haben.

Diese Helfer heißen:
Stille Helden.

Es ist auch eine Geschichte
über eine verlorene Kindheit.

Und über ein starkes Mädchen,
das nicht aufgibt.

Hinweis zum Inhalt:
Es geht um Krieg.
Es geht um Antisemitismus.

Es gibt eine Audio-Einführung.
Sie ist für Menschen
mit Seh-Beeinträchtigung.

Zu dem Stück
gibt es einen Workshop.
Er heißt: Das Planspiel.

Es gibt auch ein Museum.
Das Otto-Weidt-Museum.

Das Museum erzählt
die Geschichte
der Blindenwerkstatt
von Otto Weidt.

Dort gibt es
eine neue Ausstellung.
Sie zeigt auch
das Leben von Inge Deutschkron.

Das Museum hat Angebote
für Kinder, Jugendliche
und Erwachsene.

Weiterlesen

Um den Youtube-Player nutzen zu können, muss externer Inhalt geladen werden, der im Einzelfall Cookies setzt. Um diesen Inhalt zu laden müssen Sie Ihre Cookie-Einstellungen ändern und Cookies für Werbung akzeptieren.

Um den Youtube-Player nutzen zu können, muss externer Inhalt geladen werden, der im Einzelfall Cookies setzt. Um diesen Inhalt zu laden müssen Sie Ihre Cookie-Einstellungen ändern und Cookies für Werbung akzeptieren.

Besetzung

Barrierefreiheit

Bitte beachten Sie, dass wir für einige Termine dieser Produktion barrierefreie Optionen anbieten. Welche Termine barrierefrei sind, erfahren Sie durch die Icons im Spielplan sowie auf der jeweiligen Veranstaltungsseite.

Termine

Pressestimmen

Märkische Oderzeitung, 23.02.2004

Zwar betont die historisch ausgestattete Inszenierung die geschichtliche Dimension des Werkes, doch stellen die Orte der Handlung auch Nähe zu …
Zwar betont die historisch ausgestattete Inszenierung die geschichtliche Dimension des Werkes, doch stellen die Orte der Handlung auch Nähe zu den Zuschauern her. Natürlich ist auch der intelligente Humor der Grips-Produktionen mit von der Partie.
Mehr

Die Welt, 14.04.2000

Die Wiederaufnahme des Stückes, das nach Inge Deutschkrons Autobiographie „Ich trug den gelben Stern“ entstand, war ein Hauptgewinn. So spannend …
Die Wiederaufnahme des Stückes, das nach Inge Deutschkrons Autobiographie „Ich trug den gelben Stern“ entstand, war ein Hauptgewinn. So spannend wie „Schindlers Liste“, so authentisch wie Klemperers Tagebücher und so brilliant aufbereitet wie in besten GRIPS- Theater-Tagen, beweisen Stück und Inszenierung alterslose Qualität. Immer noch bangt man mit Inge von der ersten bis zur letzten Szene ums Überleben. Immer noch reißen die witzig und intelligent arrangierten Musiknummern mit. Und immer wieder wird die differenzierte und widersprüchliche Darstellung dieser zwölf Jahre Faschismus anhand eines jüdischen Lebenslaufes beeindrucken."
Mehr

Westdeutsche Allgemeine, 27.10.2000

Volker Ludwig und Detlef Michel vom GRIPS Theater haben dank der Vorlage ein Theaterstück geschaffen, das spannungsgeladen, völlig unverkrampft mit …
Volker Ludwig und Detlef Michel vom GRIPS Theater haben dank der Vorlage ein Theaterstück geschaffen, das spannungsgeladen, völlig unverkrampft mit dem düsterem Kapitel der deutschen Geschichte umgeht und somit die größte Wirkung erzielt.
Mehr

Berliner Morgenpost, Friedrich Luft, 11.02.1989

Die Schauspieler treffen den heute fast unbegreifbaren Ton dieses geschichtlichen Panoramas ... Das GRIPS Theater hat etwas fast undarstellbar Schweres …
Die Schauspieler treffen den heute fast unbegreifbaren Ton dieses geschichtlichen Panoramas ... Das GRIPS Theater hat etwas fast undarstellbar Schweres gewagt. Es hat wieder gewonnen.
Mehr

Der Tagesspiegel, zur UA 1989

"Ein differenziertes Bild der deutschen Gesellschaft zwischen 1933 und 1945 haben Volker Ludwig und Detlef Michel in dem von Uwe …
"Ein differenziertes Bild der deutschen Gesellschaft zwischen 1933 und 1945 haben Volker Ludwig und Detlef Michel in dem von Uwe Jens Jensen inszenierten Stück gezeichnet: (...) Jede Szene vermittelt nicht nur einen Ausschnitt aus Inge Deutschkrons persönlicher Biographie, sondern setzt sich mit den allgemeinen Zeitumständen auseinander, die die Nazi-Herrschaft ermöglichten und stabilisierten."
Mehr
Weiterlesen

Materialien

Materialheft "Ab heute heißt Du Sara" [PDF-Datei - 1.6 MB]

Zu vielen Stücken des Spielplans bieten wir zusätzlich zum klassischen Programmheft ausführliches Begleitmaterial an, um den Theaterbesuch vorzubereiten beziehungsweise zu vertiefen.

Versand auf Anfrage.