Eine Lesung Mit Szenen auf dem Theaterstück "Ab heute heißt Du Sara Gebeb das Vergessen der Nationalspzialischen in Deutschland
Inge wächst in Berlin auf.
Ihre Familie ist sozialdemokratisch.
Im Jahr 1933
sagt ihre Mutter etwas Wichtiges:
Inge ist Jüdin.
Inge ist damals 10 Jahre alt.
Sie versteht nur langsam,
was das bedeutet.
1938 sagt ein Polizist zu ihr:
„Ab heute heißt du Sara.“
Er stempelt ein J
in ihren Ausweis.
J wie Jude.
Inge ist jetzt 16 Jahre alt.
Ab diesem Moment
ändert sich ihr Leben.
Die Nazis verfolgen
jüdische Menschen.
Inge und ihre Mutter
bleiben in Berlin.
Sie erleben Ausgrenzung.
Und große Angst.
Ein Mann hilft Inge.
Er heißt Otto Weidt.
Er hat eine Werkstatt
für blinde Menschen.
Er gibt Inge Arbeit.
Obwohl das verboten ist.
1941 beginnen die Deportationen.
Jüdische Menschen
werden weggebracht.
Inge und ihre Mutter
müssen sich verstecken.
Das Theater-Stück
basiert auf einem Buch.
Das Buch heißt:
„Ich trug den gelben Stern“.
Die Autorin ist Inge Deutschkron.
Das Stück zeigt viele Bilder.
Mit Liedern
und Musik.
Es erzählt von Angst.
Von Mut.
Und von Menschen,
die geholfen haben.
Diese Helfer heißen:
Stille Helden.
Es ist auch eine Geschichte
über eine verlorene Kindheit.
Und über ein starkes Mädchen,
das nicht aufgibt.
Hinweis zum Inhalt:
Es geht um Krieg.
Es geht um Antisemitismus.
Es gibt eine Audio-Einführung.
Sie ist für Menschen
mit Seh-Beeinträchtigung.
Zu dem Stück
gibt es einen Workshop.
Er heißt: Das Planspiel.
Es gibt auch ein Museum.
Das Otto-Weidt-Museum.
Das Museum erzählt
die Geschichte
der Blindenwerkstatt
von Otto Weidt.
Dort gibt es
eine neue Ausstellung.
Sie zeigt auch
das Leben von Inge Deutschkron.
Das Museum hat Angebote
für Kinder, Jugendliche
und Erwachsene.