Ein Gespräch zwischen jungen und älteren Menschen. Es geht um Wut. Es geht darum, was ein Mann ist. Es geht um Mut. Es geht darum, sein eigenes Leben zu ändern.
Jojo ist 17 Jahre alt.
Jojo ist wütend auf die Welt.
Die Welt ist auch wütend auf Jojo.
Jojo macht einen Einbruch.
Ein Jugendgericht bestraft ihn dafür.
Jojo muss Sozialstunden machen.
Die Sozialstunden sind in einem Seniorenheim.
Im Seniorenheim trifft Jojo Leo.
Leo spricht seit vielen Jahren nicht.
Jojo verbringt viel Zeit mit Leo.
Am Anfang ist das schwer für Jojo.
Mit der Zeit ändert sich etwas.
Leo öffnet sich langsam.
Leo erzählt aus seinem Leben.
Leo war früher Profiboxer.
Viele Menschen kannten ihn.
Dann ist er tief gefallen.
Im Boxring.
Und in seinem Leben.
Zwischen Jojo und Leo entsteht eine Freundschaft.
Leo fordert Jojo heraus.
Jojo soll seine schlechten Gewohnheiten ändern.
Jojo soll keine Ausreden mehr machen.
Jojo soll seine Ängste anschauen.
Jojo findet in Leo einen Freund.
Leo versteht Jojo.
Auch ohne viele Worte.
Zusammen machen sie einen Plan.
Der Plan hilft beiden.
Beide wollen ihr Leben wieder selbst bestimmen.
Das Stück wurde 1996 zum ersten Mal gezeigt.
Das war am GRIPS Theater.
Jetzt kommt das Stück wieder zurück.
Das Stück ist zeitlos.
Es zeigt den Dialog zwischen Generationen.
Es stellt neue Fragen.
Zum Beispiel:
Was bedeutet Männlichkeit heute?
Es geht um Freundschaft.
Menschen halten zusammen.
Das nennt man Solidarität.
Es geht um Männlichkeit.
Was bedeutet es, ein Mann zu sein?
Es geht um Selbstfindung.
Menschen suchen ihren eigenen Weg.
Es geht um den Dialog zwischen Generationen.
Junge und alte Menschen sprechen miteinander.
Sie lernen voneinander.
Es geht um Vergebung.
Menschen machen Fehler.
Sie können sich entschuldigen.
Sie können neu anfangen.