Gastspiel.
Bärchen, Spitzname »Bär«, ist ein Teddy und über 100 Jahre alt. Seine Augen haben schon viel gesehen. Er war in sehr schönen, aber auch in sehr schlimmen Momenten dabei, zum Beispiel, als die Wände wegen der Bomben wackelten. Oder als Irenes Großmutter deportiert wurde. Bisher ist Bär diesen Erinnerungen lieber ausgewichen. Nun betritt er mit uns lange verschlossene Räume, in denen wichtige Stationen seiner Biografie mit Schattenspiel und Sound wieder leben-dig werden. Ein dokumentarisches Theater über das Leben eines jüdischen Kindes in der NS-Diktatur, erzählt aus der Sicht eines Teddy-bären.
Konzept, Performance Josephine Hock
Regie Hannes Kapsch
Konzept, Szenografie, Kostüme Luise Ehrenwerth
Sound Sebastian Schlemminger
Puppenbau Verena Waldmüller
Dramaturgie Tim Sandweg
Antisemitismuskritische Beratung Juliette Brungs
Lichtdesign Werner Wallner
Ort GRIPS Podewil am Alex
Ausgezeichnet mit dem Preis der IKARUS Fachjury 2025 in der Kategorie Kindertheater.
Gefördert von: Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt