So | 13. Okt – 17.00 Uhr GRIPS Hansaplatz

Salo Muller - Keine Entschädigung

Ein Bericht mit Forderungskatalog an die deutsche Politik/ Gesellschaft.

„Nur wer zahlt, meint es ernst!“

Salo Muller, geb. 1936 in Amsterdam, Shoah Überlebender. 70 Verwandte Salo Mullers, so auch seine Eltern, wurden mit der Deutschen Reichsbahn nach Auschwitz ins KZ und in den unausweichlichen Tod deportiert. Pro Kilometer verlangte die Reichsbahn den Vertriebenen (galt auch für Kinder) 40 Reichspfennig ab und machte dadurch einen Gewinn von 445.000.000 Reichsmark. Ohne das Massentransportmittel Deutsche Reichsbahn wären die millionenfachen Deportationen nicht möglich gewesen. Den Kampf um Entschädigung hat Salo Muller nach 3 Jahren bei der Niederländischen Bahn (Nederlandse Spoorwegen) gewonnen. Die Deutsche Bahn allerdings stellt sich quer. 

Veranstalter*innen 
AK Distomo Hamburg
Auschwitz-Komitee in der BRD e.V.
Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes 
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V.
 

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  • So | 13. Okt – 17.00 Uhr
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