Alessa Kordeck und Roland Wolf © David Baltzer | www.bildbuehne.de
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  • Für Menschen ab 8
Dauer 1 h
(keine Pause)
  • Uraufführung: 06.10.2013

Die Prinzessin und der Pjär

von Milena Baisch
  • Lisasophie und Pierre gehen in die selbe Klasse. Lisa spielt Geige und ist auf den ersten Blick ein Musterkind. Pierre hat die entscheidende Mathearbeit vergeigt. Heute. Und dann werden sie auch noch versehentlich eingeschlossen. In der Schultoilette, genauer, dem Mädchenklo. Obwohl sie sich doch gar nicht mögen! Doch in der Begegnung entdecken sie, dass sie beide unter dem Druck leiden, den Wünschen von Schule und Eltern gerecht zu werden...

    Autorin Milena Baisch erhielt für ihren Roman „Anton taucht ab“ den Deutschen Jugendliteraturpreis, für ihre Hörspielfassung des Romans wurde sie mit dem Deutschen Kinderhörspielpreis ausgezeichnet. Mit GRIPS hat sie nun ihr erstes Theaterstück entwickelt.
    Grete Pagan, Absolventin der Theaterakademie Hamburg, inszeniert nach Arbeiten am Jungen Schauspielhaus Hamburg und am JES Stuttgart zum ersten Mal am GRIPS.
  • Besetzung

    Lisasophie Alessa Kordeck
    Pierre Roland Wolf
    Regie Grete Pagan
    Bühne und Kostüme
    Musik
    Dramaturgie Kirstin Hess
    Theaterpädagogik Laura Klatt
  • berliner kindertheaterpreis 2013

    Autorenwettbewerb von GRIPS und GASAG GASAG
  • Auszeichnungen

    Eingeladen zum Heidelberger Stückemarkt 2015
    als Gewinner des Mülheimer KinderStückePreises im Rahmen der Kooperation zwischen den Mülheimer Theatertagen und dem Heidelberger Stückemarkt
    Mülheimer KinderStückePreis 2014 KinderStücke
    Eingeladen bei Szene Bunte Wähne in Horn im September 2014
  • Pressestimmen

    • Der Tagesspiegel, Patrick Wildermann, 08.10.2013

      Regisseurin Grete Pagan inszeniert diese Kalamitätenkomödie vor grüner Waschbecken-Wand (Ausstattung: Lena Hinz) sehr einfühlsam, mit niemals plumpem Witz und angemessener Nachdenklichkeit. Es berührt ohne Kitschanflug, wenn Alessa Kordeck und Roland Wolf (beide toll!) sich als Coming-of-Klo-Gefährten die geheimen Wünsche und Ängste offenbaren. Das Gefühl, den Ansprüchen der Eltern nicht zu genügen, kennen sie zur Genüge. Wohin mit dem Druck? Am besten einfach wegspülen.

    • dpa, Dan von Medem, 06.10.2013

      Die Kinderbuchautorin Milena Baisch nutzt diese Ausgangslage in ihrem Theaterdebüt am Berliner Grips Theater im Podewil, um einen spannenden und amüsanten Dialog zu Versagensängsten, Leistungsdruck und Angeberei zu entwickeln. ... Baisch hofft, mit dem Theater Einfluss auf gesellschaftliche Veränderungen nehmen zu können. So solle ›Die Prinzessin und der Pjär‹ Schülern Mut machen, feste Rollenbilder wie ›Schulversager‹ und ›Musterschüler‹ zu hinterfragen und aufzubrechen.

    • Berliner Morgenpost, Dajana Suljkanovic, 10.10.2013

      ›Die Prinzessin und der Pjär‹ schildert eindrucksvoll Gefühle und Gedanken von Kindern, die unter dem Erwartungsdruck der Eltern leiden. Ein Stück, in dem viel traurige Realität steckt.

  • Materialien

  • Aufführungsrechte

    Verlag der Autoren