• Für Menschen ab 16 /
  • Für Erwachsene
Dauer 3 h 20 min
(eine Pause)
  • Uraufführung: 23.05.1980

Eine linke Geschichte

Theaterstück mit Kabarett
von Volker Ludwig und Detlef Michel
  • Karin, Lutz und Johannes, die drei Helden dieser linken Geschichte, lernen sich 1966 in West-Berlin kennen. Unter dem prägenden Eindruck der Studentenbewegung politisieren und radikalisieren sie sich, praktizieren freie Liebe, gründen eine WG und üben den großen Widerstand. In ihrem Handeln spiegelt sich auch das Verhältnis der Linken zur RAF und zu den Ereignissen im Deutschen Herbst wider. Sie erzählt außerdem von den Bewegungen, die sich aus der APO-Zeit entwickelten und bis heute nichts an politischer Brisanz eingebüßt haben: Feminismus, Ökologie oder Globalisierung. Karin, Lutz und Johannes ziehen los, um die Welt aus den Angeln zu heben. Am Ende treffen sich die drei Helden dieser linken Geschichte im Jahr 2017 wieder. Was bewegt sie heute?

    EINE LINKE GESCHICHTE, das GRIPS-Kultstück, erzählt, kritisch, witzig und melancholisch von Menschen der 68er-Generation. Ein ironisches Selbstportrait, ergänzt durch originale Kabarettnummern des legendären Berliner Reichskabaretts und musikalisch angereichert mit den Hits von damals.
    Premiere der Neufassung 17.06.2017
  • Termine

    Mai Fr, 18.05.2018, 19.30 Uhr  
    Sa, 19.05.2018, 19.30 Uhr  
    Jun Fr, 15.06.2018, 19.30 Uhr  
    Sa, 16.06.2018, 19.30 Uhr  
  • Eine linke Geschichte

  • Besetzung

    Karin Rössing Katja Hiller
    Johannes Wendt Jens Mondalski
    Lutz Wiegand David Brizzi
    Kellner, Ludolf, Ronnie, SEWler, Kader Christian Giese
    Helga Rössing, Studentin, Angie, Nele, Ansagerin, Rosa Esther Agricola
    1. Kabarettist, Karins Vater, Willi Thomas Ahrens
    2. Kabarettist Dietrich Lehmann
    3. Kabarettist, Ansager, Charlie Patrik Cieslik
    Kabarettistin, Wirtin Uschi, Doreen Claudia Balko
    Kabarettistin, Pianistin Bettina Koch
    Regie Neufassung Rüdiger Wandel
    Bühne und Kostüme Mathias Fischer-Dieskau
    Leitung Kabarett-Ensemble Dietrich Lehmann
    Musikalische Einstudierung Bettina Koch
    Dramaturgie Tobias Diekmann
  • Pressestimmen

    • Der Tagesspiegel, Patrick Wildermann, 19.06.2017

      Es ist eben kein Museumsstück. Und das liegt nicht nur daran, dass Ludwig und Michel neue Moderationen zur Einordnung geschrieben haben Nein, ihre Stationenrevue leistet auch noch immer wichtige Aufklärungsarbeit, generationsübergreifend.
      [...]Auch die eigentliche Geschichte um die SDSler Karin (Katja Hiller), Johannes (Jens Mondalski) und Lutz (David Brizzi), die mit der Mobilisierung des Proletariats und dem eigenen kleinbürgerlichen Schweinehund ringen, ist nach wie vor komisch, hellsichtig, mitreißend.

    • Zitty, Friedhelm Teicke, 5.7.17

      Die letzte Szene hat Ludwig wieder neu geschrieben, sie führt in unser ­Heute – ins Grips Theater – und zeigt, dass „50 Jahre Kampf für demokratische Verhältnisse mit allen Irrungen und Wirrungen“ zwar ­keine Revolution gebracht, aber doch die Gesellschaft offener gemacht haben – wozu eben nicht zuletzt das Grips mit seinem „Mutmach“-Kredo, dass die Welt eine veränderbare ist, beigetragen hat. Kinder, hört die Signale!