Patrik Cieslik, Amelie Köder, Nina Reithmeier © David Baltzer | www.bildbuehne.de
Patrik Cieslik, Amelie Köder, Nina Reithmeier © David Baltzer | www.bildbuehne.de
  • Für Menschen ab 5
Dauer 2 h
(eine Pause)
  • Uraufführung: 09.02.2017

Laura war hier

Eine Familienkomödie und Reise durch ein Berliner Mietshaus
von Milena Baisch mit Liedtexten von Volker Ludwig
  • Das ist gemein, Laura hat die Kellertür gar nicht offen gelassen! Aber als Hausmeister Käsefuß das behauptet, schimpft Mama mit Laura, anstatt sie zu verteidigen. Jetzt reicht es. Laura ist schon sechs und findet, sie kann mal in die Welt ziehen und ihr Glück suchen. Im Gegensatz zu ihrem Alleinerziehenden-Zweier-Haushalt muss das Glück nämlich eine große fröhliche Familie sein, so wie im Werbespot von Pizzafamosa. Also nimmt Laura ihr Fahrrad und zieht aus. Aber wohin?
    Auf einer Tour durch ihr Berliner Mietshaus besucht Laura die verschiedensten Familien und skurrile Einzelgänger. Bei jedem der Nachbarn lernt sie etwas Neues kennen, aber ob sie wirklich eine Familie findet, in der es alles gibt? Oder funktioniert der Plan von Justin, dem Nachbarjungen, sich die ideale Patchworkfamilie selber zusammenzubasteln? Laura und ihr Fahrrad kommen weit herum, dicht auf ihren Fersen die Mama, die ihr Kind sucht. Und an allen Türen zu hören kriegt: „Laura ist nicht da. Aber sie war hier...“
    Eine Welt- und Zeitenreise durch ein Berliner Mietshaus. Mit Pizza, vielen Nachbarn und viel Musik.

    Nach „Die Prinzessin und der Pjär“ ist „Laura war hier“ das zweite Kinderstück der Autorin Milena Baisch fürs GRIPS.

  • Termine

    Okt Do, 26.10.2017, 10.00 Uhr
    ausverkauft
     
    Fr, 27.10.2017, 10.00 Uhr  
    Sa, 28.10.2017, 16.00 Uhr  
    Nov Do, 30.11.2017, 10.00 Uhr  
    Dez Fr, 01.12.2017, 10.00 Uhr
    ausverkauft
     
    Sa, 02.12.2017, 16.00 Uhr  
    So, 17.12.2017, 16.00 Uhr  
    Mo, 18.12.2017, 10.00 Uhr  
    Di, 19.12.2017, 10.00 Uhr  
    Mi, 20.12.2017, 10.00 Uhr  
    Jan Mo, 08.01.2018, 10.00 Uhr  
    Di, 09.01.2018, 10.00 Uhr  
    Mi, 10.01.2018, 10.00 Uhr  
  • Laura war hier

  • Besetzung

    Laura Mackenbeck Amelie Köder
    Yvonne Mackenbeck, Lauras Mutter Esther Agricola
    Herr Wesekus, genannt Käsefuß | Frederik | Omid Bayat Lorris Andre Blazejewski
    Arne Kuhles | Gideon, Mann von Frederik René Schubert
    Oma Nelly | Audrey Schulz | Azita Bayat, Omids Nichte Nina Reithmeier
    Charlie Schulz, Audreys Bruder | Justin, Pflegesohn von Frederik und Gideon Patrik Cieslik
    (guit, perc) Thilo Brandt
    (piano, kazoo) Bettina Koch
    Kostüme Marie Landgraf
    Musikalische Einstudierung Bettina Koch
    Dramaturgie Ute Volknant
    Theaterpädagogik Anna-Sophia Fritsche
  • Mit freundlicher Unterstützung von

  • Pressestimmen

    • RBB Kulturradio, Frühkritik 8:10 Uhr , Barbara Behrendt, 10.02.2017

      Bewertung: Vier von fünf Sternen
      Das Stück von Milena Baisch ist ein echter Mutmacher-Abend in altbewährter Grips-Manier – inklusive aller Stärken und Schwächen, die diese Theater-Tradition mit sich bringt.Realistische Stoffe aus dem Alltag, die Kinder Spaß und Mut machen – das ist schon seit den 1960er Jahren das Konzept von Volker Ludwigs weltbekanntem Grips-Theater. Auch der neue Intendant des Kinder- und Jugendtheaters, Philipp Harpain, fühlt sich diesem Programm verbunden.

    • Berliner Morgenpost, Matthias Nöther, 11.02.2017

      Das Bühnenbild von Jan A. Schroeder zeigt das Treppenhaus, in dem die Nachbarn in ständig wechselnden Rollen Lauras früh erlangte Gewissheiten, aber am Ende auch die ihrer furchtsamen Mutter temporeich auf den Kopf stellen. Amelie Köder als Titelfigur führt gebührend die ruhmreiche Grips-Tradition großer Menschen in Kinderrollen weiter, Esther Agricola gibt gekonnt die es ständig allen recht machen wollende Alleinerziehende. Ihr kann am Ende nur eine Gorilla-Therapie vom American-Football-Nachbarn, Herrn Kuhles helfen (lässig in einer Dreifach-Rolle: René Schubert). Patrik Cieslik als hyperaktiver Pflegesohn Justin ist eigentlich überall gleichzeitig und bestimmt das Tempo dieses turbulenten Abends (Regie: Rüdiger Wandel) maßgeblich mit.

    • Tagesspiegel - Feuilleton, Patrick Wildermann, 12.07.2017

      Laura, soviel steht fest, fügt sich bestens in die lange Ahnen-Reihe kindlicher Grips-Heldinnen. Milena Baisch beweist einmal mehr, dass sie ein stereotypenfreies, warmes und witziges Erzählen beherrscht. Regisseur Wandel setzt die Geschichte schnörkellos um. Das Ensemble, in dem viele in Mehrfachrollen spielen, agiert auf höchstem Hansaplatz-Niveau. Kurzum: "Laura war hier" ist rundum geglücktes Kindertheater, nicht nur für Grips-Nostalgiker.

    • Berliner Woche, Karen Noetzel, 17.02.2017

      „Laura war hier“ in der Inszenierung von Rüdiger Wandel, der den meisten als Assistent Günter Gächter im Stuttgarter „Tatort“ mit Kommissar „Bienzle“ bekannt ist, ist ein rasantes und lustig-freches, witzig-spritziges Theaterstück, voller flotter Sprüche und Lieder, die dank Thilo Brandt (Schlagzeug, Gitarre), Bettina Koch (Tasteninstrumente, Kazoo) und Volker Ludwig (Texte) das Zeug zum Ohrwurm haben. Den Schauspielern ist die Spielfreude in den rasch aufeinanderfolgenden Szenen förmlich anzusehen.

  • Materialien

    • Materialien [PDF-Datei - 3.3 MB]
      Zu vielen Stücken des Spielplans bieten wir zusätzlich zum klassischen Programmheft ausführliches Begleitmaterial an, um den Theaterbesuch vorzubereiten beziehungsweise zu vertiefen.
      Versand auf Anfrage.
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      Tragen Sie bitte Ihre Schule, Kita, Firma usw. ein.
  • Aufführungsrechte

    Verlag der Autoren