Ensemble © David Baltzer | www.bildbuehne.de
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  • Für Erwachsene
Dauer 3 h
(eine Pause)
  • Uraufführung: 30.04.1986




Im GRIPS-Shop:
CD »Linie 1«
DVD »Linie 1«
Buch »Linie 1 Fanbook«

Linie 1

Eine musikalische Revue
von Volker Ludwig
mit Musik von Birger Heymann und der Rockband „No Ticket”
  • Eine junge Ausreißerin aus der Provinz landet sechsuhrvierzehn Bahnhof Zoo, auf der Suche nach ihrem »Märchenprinzen«, einem Berliner Rockmusiker. Sie bleibt auf der U-Bahn-Linie 1 hängen, dem »Orientexpress« nach Kreuzberg. Ihr begegnet ein Kaleidoskop großstädtischer Typen und Schicksale. Mit ihrer Naivität wirkt das Mädchen wie ein Katalysator, provoziert Kontakte, Reaktionen und Handlungen, die ohne sie nie geschehen würden.

    Eine Show, ein Drama, ein Musical über Leben und Überleben in der Großstadt, über Hoffnung und Anpassung, Mut und Selbstbetrug, zum Lachen und Weinen, zum Träumen - und zum Nachdenken über sich selbst.

  • English Summary

    Line 1
    Musical revue by Volker Ludwig with music by Birger Heymann and the band "No Ticket"

    A young girl runs away from her provincial hometown, and ends up at Bahnhof Zoo at 6.14 a.m., searching for her Prince Charming, a rock musician from Berlin. She gets stuck in the underground line 1, known as the Orient Express to Kreuzberg. She encounters a kaleidoscope of urban characters and their fates. Her naivety acts as a catalyst provoking contacts, actions and reactions, which otherwise would not take place. It’s a show, a drama, a musical about living and surviving in a large city, hope and adaptation, courage and self-deceit, to laugh and cry at, to dream, and to think about oneself.
  • Termine

    Dez Mi, 21.12.2016, 19.30 Uhr
    ausverkauft
    mit englischen Übertiteln
     
    Do, 22.12.2016, 19.30 Uhr
    ausverkauft
    mit englischen Übertiteln
     
    Di, 27.12.2016, 19.30 Uhr
    ausverkauft
    mit englischen Übertiteln
     
    Mi, 28.12.2016, 19.30 Uhr
    mit englischen Übertiteln
     
    Do, 29.12.2016, 19.30 Uhr
    mit englischen Übertiteln
     
    Jan Di, 03.01.2017, 19.30 Uhr
    mit englischen Übertiteln
     
    Mi, 04.01.2017, 19.30 Uhr
    mit englischen Übertiteln
     
    Do, 05.01.2017, 19.30 Uhr
    mit englischen Übertiteln
     
    Sa, 28.01.2017, 19.30 Uhr
    mit englischen Übertiteln
     
    Di, 31.01.2017, 19.30 Uhr
    mit englischen Übertiteln
     
    Feb Mi, 01.02.2017, 19.30 Uhr
    mit englischen Übertiteln
     
    Mi, 22.02.2017, 19.30 Uhr
    mit englischen Übertiteln
     
    Do, 23.02.2017, 19.30 Uhr
    mit englischen Übertiteln
     
    Fr, 24.02.2017, 19.30 Uhr
    mit englischen Übertiteln
     
    Sa, 25.02.2017, 19.30 Uhr
    mit englischen Übertiteln
     
    Mo, 27.02.2017, 19.30 Uhr
    mit englischen Übertiteln
     
    Mär So, 26.03.2017, 18.00 Uhr  
    Mo, 27.03.2017, 19.30 Uhr  
    Apr Fr, 14.04.2017, 19.30 Uhr  
    Sa, 15.04.2017, 19.30 Uhr  
    So, 16.04.2017, 19.30 Uhr  
    Mo, 17.04.2017, 19.30 Uhr  
    Mai Di, 09.05.2017, 19.30 Uhr  
    Mi, 10.05.2017, 19.30 Uhr  
    Mi, 31.05.2017, 19.30 Uhr  
    Jun Do, 01.06.2017, 19.30 Uhr  
    Fr, 02.06.2017, 19.30 Uhr  
    So, 04.06.2017, 19.30 Uhr  
    Mo, 05.06.2017, 19.30 Uhr  
    Do, 29.06.2017, 19.30 Uhr  
    Fr, 30.06.2017, 19.30 Uhr  
    Jul Sa, 01.07.2017, 19.30 Uhr  
    Di, 18.07.2017, 19.30 Uhr  
    Mi, 19.07.2017, 19.30 Uhr  
    Do, 20.07.2017, 19.30 Uhr  
    Fr, 21.07.2017, 19.30 Uhr  
    Sa, 22.07.2017, 19.30 Uhr  
  • Besetzung

    Risi, Maria, Fremdenführerin Esther Agricola
    Mondo, Witwe Lotti, Johnnie u.a. Davide Brizzi
    Bambi u.a. Patrik Cieslik
    Lady, Mutter, Sozialdemokratin, Beziehungspartnerin u.a. Ester Daniel
    Lumpi, Bisi, Chantal, Sängerin u.a. Ariane Fischer
    Schlucki, Vater, Verwirrter, Witwe Martha u.a. Christian Giese
    Das Mädchen Amelie Köder
    Mücke, Hermann, Witwe Agathei, Beziehungspartner u.a. Dietrich Lehmann
    Lola, Alte Frau, Bouletten-Trude, Angestellte u.a. Laura Leyh
    Erich, Kleister, Sänger, Angestellter u.a. Jens Mondalski
    Junge im Mantel, arbeitsloser Jugendliche, Witwe Kriemhild u.a. Frederic Phung
    und die Rockband NO TICKET
    Choreografie Neva Howard
    Kostüme Yoshio Yabara
    Musikalische Leitung Matthias Witting
    Kostüme Neubesetzung Marie Landgraf
  • Pressestimmen

    • zitty, zum 25-jährigen Jubiläum 2011, 09/2011

      Niemals hatte ein deutsches Musical einen größeren Erfolg.

    • Offenbach-Post, dpad, zum 25-jährigen Jubiläum 2011, 30.04.2011

      Das am 30. April 1986 uraufgeführte Musical machte den Verfasser und Grips-Theaterchef Volker Ludwig zum meistgespielten Autor in Deutschland nach Shakespeare, Brecht und Molière.

    • Der Tagesspiegel, Rüdiger Schaper zum 25-jährigen Jubiläum, 28.04.2011

      Alles haben die Konstrukteure richtig gemacht: Die Geschichte vom Provinzmädchen, das in Berlin ihre große Liebe sucht und in der U-Bahn die wahre Liebe findet, überlebte den Fall der Mauer und etliche Preiserhöhungen der BVG. Die Linienführung wurde geändert, die Konstrukteure wechselten die Taktik und Kostümierung, der Zoo ist lange nicht mehr Hauptbahnhofersatz und das Schlesische Tor nicht mehr das Ende der Welt.
      Wenn schon! Die „Linie 1“ kennt ihren Weg. Das ist der Einzige Konstruktionsfehler: Sie haben die Bremsen vergessen.

    • Berliner Morgenpost, zur 1000. Linie 1, 07.04.2001

      Frisch wie am ersten Tag kommt die rasante U-Bahnhfahrt daher, durch leichte Liftings bissig-ironisch aktualisiert und durch Darstellerwechsel jung geblieben.

    • Berliner Morgenpost, zum 10-jährigen Jubiläum im April 1996

      Dreieinhalb Stunden vibriert die Lachmuskulatur. Sitzt die Träne locker. Schmilzt das Berliner Gemüt. Denn Ludwigs Melange aus frechen Gören, zickigen Eltern, Ausländerhassern, Kontrollettis, Pennern, Arbeitslosen ist vor allem d a s Berlin-Musical geblieben.

    • Frankfurter Rundschau, zum 10-jährigen Jubiläum im April 1996

      Es ist das einzige deutsche Musical von Belang geblieben und ein Dauererfolg sondergleichen [...] Die Geschichte von der „West-Tussi“ aus der Provinz, sie wirkt immer noch [...] Volker Ludwigs musikalische Revue gehört zum Besten, was das Westberliner Biotop aus Provinz und Weltstadt, Insel-Stolz und achtundsechziger Hoffnung je hervorgebracht hat [...] Zwar ist (West-) Berlin nun offen und zugig geworden, aber da blieb ein harter Kern aus kaltschnäuzigem Realismus, utopischer Hoffnung und (auf die Schippe genommenem) Gefühl, und der ist erstaunlich widerstandsfähig. Glückwunsch für Volker Ludwig und das GRIPS!

    • Sender Freies Berlin, SFB 3 Tagebuch, zum 10-jährigen Jubiläum im April 1996

      Was den Erfolg und den ungewöhnlichen Charme von „Linie 1“ ausmacht, ist die Mischung: Es darf gelacht und es darf auch mal ungeniert geweint werden, über all die schrägen Vögel und kaputten Typen, die Exoten und Chaoten, die da von „Stöhneberg bis Stempelhof“ die U-Bahn bevölkern.

  • Aufführungsrechte

    Felix Bloch Erben Verlag