Nov. 24, 2021, 11 vorm. GRIPS Podewil
Ab 13 Jahren

NASSER#7Leben

Von Susanne Lipp nach Interviews mit Nasser El-Ahmad

14 €, ermäßigt 9 €
Dauer: 1 h 10 min

Der Junge "Nasser El-Ahmad" lebt in Berlin.
Seine Familie kommt aus dem Land Libanon.
Sie sind Muslime.

Die Erziehung ist streng islamisch:
Musik ist verboten.
Fernsehen und Internet auch manchmal.
Deshalb streitet sich Nasser oft mit seinem Vater.

Er geht oft feiern.
Als er 15 Jahre alt ist
beginnt er
auf queere (schwule) Partys zu gehen.
Er ist schwul.

Seine Eltern finden das heraus.
Nassers Leben verändert sich für immer.

Diese Geschichte erzählt Nassers Leben.
Nasser hatte ein schweres Leben.
Aber er hatte immer den Mut zu sagen:
"So will ich leben!"

Er kämpft heute noch gegen Schwulen·feindlichkeit.
Und für Menschen·rechte.

2015 gewann er den "Respekt·preis" vom Verein "Bündnis gegen Homo·phobie (Schwulen·hass)."

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Besetzung

Weitere Termine

  • Nov. 27, 2021, 7:30 nachm.
    GRIPS Podewil
  • Feb. 24, 2022, 6 nachm.
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  • Feb. 26, 2022, 7:30 nachm.
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  • Feb. 27, 2022, 6 nachm.
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Pressestimmen

Tagesspiegel, Patrick Wildermann, 15.03.2017

Empowerment und packende Unterhaltung Klug und konzentriert: Maria Lilith Umbach inszeniert am Grips-Theater „Nasser #7Leben“. Das Stück basiert auf dem …
Empowerment und packende Unterhaltung Klug und konzentriert: Maria Lilith Umbach inszeniert am Grips-Theater „Nasser #7Leben“. Das Stück basiert auf dem Schicksal eines jungen, muslimischen Schwulen aus Berlin. Umbachs 70-minütige Inszenierung ist klug und konzentriert. Im Bühnenbild aus verschiebbaren, transparent bespannten Boxen (Ausstattung: Lea Kissing) wird die Geschichte einer Befreiung unsentimental performt und kommentiert. David Brizzi gibt Nasser nicht nur als Spieler, sondern auch als Regisseur seiner eigenen Biografie, der am Mikro immer wieder direkt das Publikum adressiert. Katja Hiller (als Mutter und Onkel), Jens Mondalski (unter anderem als Vater Ibrahim) sowie die Musikerin Öz Kaveller, die auch Nassers kleine Schwester gibt, steigen je nach Szene in seine Erzählung ein[...]Allerdings braucht das Stück auch keine Drastik. Die Kraft kommt hier aus dem Idealismus, der auch als Message am Schluss steht. „Deine Geschichte ist schon extrem …“, heißt es da. „Ich will kein Mitleid und keine Bewunderung“, betont der Bühnen-Nasser. „Aber jeder Mensch verdient Respekt.“ Keine Binse! Es ist gerade wieder wichtig geworden, an solche Grundregeln des Zusammenlebens zu erinnern. „Nasser #7Leben“ hilft dabei.
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DPA, Elke Vogel, 15.03.2017

Regisseurin Maria Lilith Umbach nutzt für ihre mitreißende Inszenierung geschickt stilistische Reduzierungen und Verfremdungen. Katja Hiller, Jens Mondalski und Öz …
Regisseurin Maria Lilith Umbach nutzt für ihre mitreißende Inszenierung geschickt stilistische Reduzierungen und Verfremdungen. Katja Hiller, Jens Mondalski und Öz Kaveller übernehmen jeder gleich mehrere Rollen. Wenn sie als Vater, Mutter und Schwester von Nasser auf der Bühne stehen, dann genügen als Äußerlichkeiten ein umgeschnallter Bauch, Tüllrock und Blumenkranz sowie ein Kuscheltier.
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RBB Inforadio Frühkritik , Ute Büsing, 15.03.2017

Das Stück will Mut machen. Dass die Inszenierung der Islamophobie keinen Vorschub leistet, war der Drahtseilakt bei dem 70-minütigen bewusst …
Das Stück will Mut machen. Dass die Inszenierung der Islamophobie keinen Vorschub leistet, war der Drahtseilakt bei dem 70-minütigen bewusst subjektiv gehaltenen Theaterstück, das Susanne Lipp nach langen Gesprächen mit Nasser El-Ahmad geschrieben hat....Seine positive Energie hat sich in Maria Lilith Umbachs Regie auf das vierköpfige Ensemble übertragen. Aus den Rollen der Community-Freunde Nassers schlüpfen sie spielerisch in die belasteten Parts der duldsamen Mutter, des gewalttätigen Vaters und der kleinen Schwester.
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Materialien

NASSER #7Leben [PDF-Datei - 2.5 MB]

Zu vielen Stücken des Spielplans bieten wir zusätzlich zum klassischen Programmheft ausführliches Begleitmaterial an, um den Theaterbesuch vorzubereiten beziehungsweise zu vertiefen.

Versand auf Anfrage.