Von Oldenburg ins GRIPS: 415 Kilometer nonstop per Fahrrad für die Kultur

Vom Oldenburger Theater Laboratorium bis zum Berliner GRIPS Theater sind es 415 km. Und die werden die beiden Oldenburger Lehrer Matthias Blum und Nils Riesenberg nonstop in 24 Stunden mit dem Fahrrad fahren und dabei Spenden sammeln für die Kultur. 
Los geht es am Freitag, dem 8. Juli um 15 Uhr in Oldenburg am Theater Laboratorium. 24 Stunden wird die Fahrt dauern, nur kleine Verpflegungspausen sind geplant. Wenn alles läuft wie geplant, werden die beiden Kultur-Radler am Samstag, 9. Juli gegen 13:30 Uhr in Spandau eintreffen, gegen 15 Uhr werden sie voraussichtlich ihr Ziel, das GRIPS Theater am Hansaplatz erreichen. 

Pressetermine: 

  • Fr., 24.6., 12 bis 16 Uhr: Matthias Blum ist kommenden Freitag zu Gast im GRIPS Theater Berlin, ich vermittle Ihnen gerne den Kontakt. 
  • 8.7., 15 Uhr bis 9.7., 15 Uhr: Sie können Matthias Blum auch während der Fahrt anrufen und live befragen
  • Sa., 9.7., 13:30 Uhr bis 14 Uhr: Treffpunkt Spandauer Arcaden für Mitradelnde in Berlin (Klosterstraße 3, 13581 Berlin)
  • 15 Uhr: Die geplante Ankunft in Berlin am GRIPS Theater am Hansaplatz (Altonaer Str. 22, 10557 Berlin)

Kontakt Matthias Blum
0441 – 68 11 71
0172 – 43 17 181
matthias.blum@gmx.de

www.radkultur.info (mit Unterstützer-Video von Peter Lohmeyer)
Instagram: @radfahren_fuer_die_kultur

Unterstützer*innen-Konto:
Matthias Blum und Nils Riesenberg THK (Treuhandkonto)
DE70 2805 0100 0093 7665 58 Verwendungszweck: bitte Adresse eintragen!!! 

KONTAKT GRIPS Theater
Anja Kraus (Öffentlichkeitsarbeit | Presse und SocialMedia)
0151 59101545
anja.kraus@grips-theater.de

 

Schon im Sommer 2021 gab es diese Tour, dank des großen Zuspruchs und der Spendengelder von über 11.250 Euro nehmen die beiden Oldenburger auch in diesem Jahr diese Tour wieder auf sich.  Das Spendenergebnis von 2021 hoffen sie, dieses Jahr noch zu übertreffen, insgesamt vier Theater und ihre beiden Schulen sollen dieses Mal von den Spenden profitieren sollen: Dabei sind wieder Theater Laboratorium und das GRIPS Theater in Berlin, neu dazu kommen noch das Oldenburger „Blauschimmel Atelier“ und das Berliner Theater Thikwa, beide eint der inklusive Ansatz in der künstlerischen Arbeit. Unterstützt werden die beiden von Schauspieler Peter Lohmeyer, der begeistert ist von diesen „zwei verrückten Typen“ und ihrer Idee.

Doch wie kommt man auf so eine Idee? 
Für Matthias Blum war die Situation der Kulturschaffenden während der Corona-Krise schwer auszuhalten, er und sein Mitstreiter Nils Riesenberg seien ja „als Lehrer privilegiert mit dem festen Gehalt, was wir als Lehrer bekommen.“ Grund genug für die beiden, sich mit ihren Möglichkeiten zu engagieren, die Idee der beiden Sportler, ordentlich zu strampeln für die Kultur, war geboren. 
Durch den großen Zuspruch, den Matthias Blum und Nils Riesenberg letzten Sommer erfahren haben, war klar, dass dieses Projekt 2022 wiederholt werden würde, denn „Kultur ist nach Corona noch wichtiger als zuvor“, so Matthias Blum. „Die Kinder und Jugendlichen haben auf sehr viel verzichten müssen. Sie brauchen Unterstützung und viel Halt. Da ist die Kultur ein essentieller Baustein gegen Frust und Einsamkeit sowie für gemeinsames Begegnen der Vielfalt des Lebens. Da ist besonders das Theater ein Ort der Auseinandersetzung mit Problemen vielfältiger Art. Das wollen wir ein kleines Rad sein, das diesen Betrieb unterstützt.“
Neben vielen Spenden freuen sich Matthias Blum und Niels Riesenberg auch über radfahrende und kulturbegeisterte Begleitung ab Spandau, um gemeinsam die letzten 16 Kilometer der insgesamt 415 km langen Strecke zu bewältigen. Das gemeinsame Ziel: Das GRIPS Theater am Hansaplatz in Moabit. 

GRIPS-Leiter Philipp Harpain über „Radfahren für die Kultur“
„Wir kennen Matthias Blum schon seit Jahren als sehr engagierten Lehrer aus Oldenburg, der schon immer "verrückte Sachen" für die Kultur macht. So fährt er regelmäßig mit seinen Klassen innerhalb eines Tages nach Berlin und am gleichen Tag wieder zurück, nur, um hier im GRIPS unsere Stücke zu sehen. Dass er letztes Jahr die 400-Kilometer-Spenden-Radtour für die Kultur ins Leben gerufen und auch noch selbst umgesetzt hat, wundert mich nicht. Aber ich bin zutiefst beeindruckt, wie ein Mensch so für die Kultur brennen kann. Ich danke ihm von Herzen dafür und für die Spenden, die dieses Mal an unserem Förderverein mehr GRIPS e.V. gehen werden.
Mal sehen, wie viele Menschen die beiden am Samstag, dem 9. Juli ab 14 Uhr in Spandau bis ins GRIPS radelnd begleiten werden.