Die Forscher*innen

Für Menschen von 12 bis 15 Jahren

Seit der Spielzeit 2013/14 befindet sich der Theaterspielclub "Die Forscher*innen" auf einer Expedition. Ihr Ziel ist ungewiss. Die Mitreisenden definieren es ständig neu. Sie bewegen sich auf schwankendem Boden und wissen niemals, wohin sie ihre Suche führt.
 

Aktuelle Produktion: WARTEN AUF ANDERES (AT)

Die neueste Stückentwicklung der "Forscher*innen" dreht sich um Wandel. Sie fragen sich, wie gesellschaftlicher Wandel passiert, welche Innovationen die Welt verändert haben und welche die Welt noch unbedingt braucht. Sie zoomen dabei von innen nach ganz weit draußen und dann wieder zurück zu sich selbst, um Neues zu entdecken und gemeinsam zu entscheiden: Wo soll es hingehen!? Das Spiel der Möglichkeiten wird gespielt, ausprobiert, verloren, gewonnen und doch wieder neu aufgerollt.

Leitung und Kontakt: Alexander Kuen

Anmeldung unter forscher[at]gripswerke.de

Vergangene Produktionen:

  • HARTE ARBEIT (Spielzeit 20/21)

    Willkommen in der Welt der erfüllenden Tätigkeiten, der knackevollen Konten und der einzigartigen Glücksmomente!

    Hier ist einfach alles möglich und alle können gewinnen. Die einzigen Bedingungen: frische Ideen, Engagement, gutes Zeitmanagement, Flexibilität und ein achtsamer Blick aufs eigene Glückskonto.

    Mit etwas Ehrgeiz, Fleiß und schlauen Investitionen kannst du es hier zu etwas bringen und kommst ganz groß raus. Nur wer Fehlentscheidungen trifft oder seine Zeit verbummelt verliert und fängt von vorne an. Beweise dich in einer Welt, in der alle heiß aufs Geld und scharf aufs Glück sind und teile dir deine Zeit klug ein. Traust du dich, nach mehr zu streben? Von Höherem zu träumen? Die Früchte deiner eigenen Hände Arbeit zu ernten? Dann bist du genau richtig – hier, wo harte Arbeit noch belohnt wird.

    Doch was passiert, wenn es gar keine Fehlentscheidung braucht, um zu verlieren? Wenn du immer nur Glück säst und dennoch Arbeit erntest? Leistest Du zu wenig? Oder leistet die Arbeit nicht, was sie verspricht? Ihr steht vor der Wahl: Entweder ihr arbeitet weiter wie bisher. Oder ihr traut euch anders zu arbeiten.

    In der Spielzeit 20/21 entwickelt der Jugendclub “Die Forscher*innen” ein interaktives performatives Spiel, das online über die Videoplattform gather.town gespielt wird.

    Eine kurze Dokumentation des Clubs befindet sich auf unserem GRIPS YouTube Kanal.

    Mit: Antonia, Helene, Leni, Mariano, Matea und Nisa

    Leitung und Regie: Alexander Kuen und Wiebke Hagemeier
    Bühne und Medien: Jeanne Louët
    Assistenz: Nele Wagener
    Dokumentation: Yannick Papenfuß

    Premiere: Samstag, 22.05.2021 um 18 Uhr, online auf Gather Town

    "Die Forscher*innen" sind ein Jugendclubprojekt der GRIPS Werke e. V. in Kooperation mit dem GRIPS Theater, gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Losito-Kressmann-Zschach Foundation, GLS Treuhand Alfred-Rexroth Stiftung und misereor. 

  • Vorbei? (Spielzeit 19/20)

    Alle Folgen ab jetzt unter grips.online/vorbei

    17 Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren beschäftigen sich dieses Mal im Theaterspielclub "Die Forscher*innen" mit den Zielen 11 und 13 der Agenda 2030. Dementsprechend haben sie sich mit nachhaltiger Stadtentwicklung und Klimaschutz auseinandergesetzt und neue, teilweise ungewöhnliche Perspektiven zum Thema eingenommen. Beraten wurden sie dabei von Vertreter*innen des "epiz – Entwicklungspädagogisches Informationszentrum Berlin" und des "UfU – Unabhängiges Institut für Umweltfragen", die zu intensiven und aufschlussreichen Gesprächen bereit waren.

    Und Mitten im Probenprozess passierte dann etwas Außergewöhnliches: auf Grund des Coronaviruses konnten weder persönliche Proben noch die Aufführungen im Mai 2020 stattfinden. Doch die Proben gingen weiter – und zwar digital in Videokonferenzen. So entstand die Idee aus einem Theaterstück ein Hörspiel in drei Folgen zu erarbeiten. In gemeinsamen digitalen Proben haben Die Forscher*innen fleißig die Texte eingesprochen – jeder einzeln zu Hause und doch digital miteinander verbunden.

    Die Berliner Stadtgöttin Alexa ist außer sich: Irgendjemand hat den Klimanotstand ausgerufen – und das wollte sie doch unbedingt vermeiden. Der Bürgermeister bricht seinen Töpferkurs ab und kommt sofort zur Krisensitzung. Und auch die Berliner*innen, für die der Klimawandel immer ganz weit weg war, hangeln sich nun durch Hagel und Sturm von Ignoranz über Panik zu Pragmatismus und entwickeln dabei ihren ganz eigenen Notfallplan. Kann die Stadt noch gerettet werden? Welche Ideen aus anderen Weltregionen könnten dabei helfen? Und wie ist am besten mit Klimazerstörer*innen umzugehen?

    Ein Hörspiel von und mit:
 Alisa, Antonia, Ela, Gil, Helene, Lejs, Leni, Lia, Lilli, Lotte, Mariano, Marten, Matea, Nisa, Sophia, Stella, Zuzia

    Sprecher: Frederic Phung

    Projektassistenz und Tontechnik: Paloma Zandonella
    Klanggestaltung, Schnitt und Tontechnik: Mareike Trillhaas
    Projektleitung und Regie: Anne Herrmann und Stefanie Kaluza

    Folge 1 ging online am Donnerstag, den 10. September 2020
    Folge 2 ging online am Freitag, den 11. September 2020
    Folge 3 geht online am Freitag, den 18. September 2020

  • Frieden = ? (Spielzeit 17/18)

    Im Versuchslabor für Weltfrieden sammeln sich die unterschiedlichsten Menschen: Ein Gedankenforscher, der Menschen mit seiner Maschine im letzten Moment inneren Frieden verschaffen kann, eine Journalistin, die Menschen zum Nachdenken über den Frieden anregt, ein superleiser und superstarker Superheld, eine Waffenhändlerin, die so gar nicht an den Frieden glauben will. Ihre gemeinsame Aufgabe: Eine Strategie für den Frieden weltweit zu finden, die dann auf die gesamte Erde angewendet werden soll. Na, ob das gelingt?

    13 Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren setzen sich dieses Mal im Theaterspielklub »Die Forscher*innen« mit dem Thema Frieden auseinander – und das nicht ganz vorurteilsfrei: Frieden? Das Thema ist doch abgedroschen, Weltfrieden wird es sowieso nie geben, der Mensch war stets gewalttätig, Krieg gab es schon immer und wird es auch immer geben...

    In gemeinsamen Improvisationen entstehen Szenen und Figuren, die das Thema von verschiedenen Perspektiven aus beleuchten. Unterstützt von Friedensforscher*innen vom Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, die zu einem intensiven und inspirierenden Gespräch mit den Teilnehmenden bereit waren.

    Leitung: Anne Herrmann, Stefanie Kaluza

    Premiere: 11.05.2018 um 18 Uhr GRIPS Podewil

  • Rotglanz und Diamanten (Spielzeit 16/17)

    Emma, Evoli und Lilja sind ganz normale Schülerinnen – mit einem interessanten Hobby: Sie spionieren. Von ihrer Schaltzentrale aus bespitzeln sie ausgiebig und mit gehörigem Know How ihre Nachbarschaft. Kein Blumenladen, keine kriminelle Organisation, kein Straßenkehrer ist vor ihnen sicher! Ja, sogar vor DEM Geheimdienst schrecken sie nicht zurück. Doch das hat Konsequenzen, die ihnen später zum Verhängnis werden. Und plötzlich taucht diese merkwürdige Blume auf, nach der alle so verrückt sind. Auf einmal scheint alles verdächtig...

    Leitung, Regie, Dramaturgie: Anne Herrmann, Stefanie Kaluza
    Ausstattung: Vanessa Gärtner
    Regieassistenz: Wendy Pladeck

    Mit: Hazal Asci, Paula Beckmann, Jorina Blanck, Emil Bogs, Kassandra Catrisioti-Forgione, Nika Djordjadze-Reihse, Lilly Gocht, Mira Jablonski, Shaleen Krause, Lasse Kühlke, Lena Lauterbach, Fleurie Malburg, Emily Nielen, Zusanna Piwowarczyk, Laura Schmitt-Gläser, Fritzi Schneider-Reuter, Marlene Schuller, Gregor Skoll, Tamaya Vásquez, Noemi Helena Wahl, Jakob Wohlrab

    Premiere: Samstag 06. Mai 2017, 18:00 GRIPS Podewil