DVD Auf der Mauer, auf der Lauer

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Beschreibung

1988: Die zwölfjährige Sandra lebt mit ihrer Mutter in Berlin-Ost, der Vater hat sich abgesetzt nach Berlin-West: Die Familie ist geteilt wie das Land. Die Mutter stellt einen Ausreiseantrag - und wird als Lehrerin entlassen. Sandra, zunehmend in der Schule ausgegrenzt, findet in einer Kirchengemeinde neue Freunde. Im dramatischen Sommer 1989 fliehen Sandra und ihre Mutter - gegen Sandras Willen - über die Prager Botschaft in den Westen, in die Fremde, "heim" zum Vater. Doch der Vater hat sich mittlerweile eine "West-Familie" zugelegt. Am 9. November 1989 fällt die Mauer. Sandra, vom ersehnten Westen schnell desillusioniert, kehrt zurück nach Ost-Berlin. Die Zeit im Westen hat ihren Blick auf die Dinge verändert. Sandra fühlt sich zerrissen: "Zu Hause ist, wo ich nicht bin."

"Wenn jemand in, sagen wir 50 Jahren wirklich wissen möchte, wie's den großen und den kleinen Menschen in Ost- und West-Berlin vor und nach dem 9. November '89 ums Herz war, wie sie liebten, dachten und fühlten, dann müßte man ihm diese Aufführung zeigen können. So authentisch, so tief bewegend, dabei so herzerfrischend kodderschnäuzig sollte Zeittheater immer sein dürfen (und können) ... Ein wichtiges Stück, das um die Welt gehen wird ... wunderbare schauspielerische Beglaubigungen im steten Rollenwechsel. Im GRIPS wird das Theater wieder real- und sozialpolitisch wichtig. Ein Muß für alle Menschen ab 12!" (Steinbeck, SFB)

Mit: Claudia Balko, Eva Blum, Christian Giese, Michaela Hanser, René Hofschneider, Hanna Petkoff, Christian Veit sowie Robert Neumann (keys), Matthias Witting (keys)

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