5.11.19: Das 50-jährige Bühnenjubiläum von Dietrich Lehmann

Er hat allen seinen Rollen im GRIPS Theater seine ganz eigene Prägung gegeben, man denke nur an „Witwe Agathe“ und „Herman“ in LINIE 1, als „Otto Weidt“ in AB HEUTE HEISST DU SARA, als letzter Kommunarde „Friedrich“ in DIE LETZTE KOMMUNE, als August Bebel in ROSA, als „Walter“ in BADEN GEHEN, um nur einige wenige in Erinnerung zu rufen.
Seit 50 Jahren ist Dietrich Lehmann am GRIPS Theater, er spielte in 50 Stücken und übernahm die Regie für 17 weitere Stücke. Doch nicht nur als Schauspieler und Regisseur hat Dietrich Lehmann das GRIPS Theater geprägt, sondern ebenso mit seinen Tätigkeiten hier als Archivar, Dramaturg, Historiker, Chefkopierer, Betriebsrat, GDBA-Obmann oder kurz „als das eigentliche Rückgrat vom GRIPS“, wie Volker Ludwig ihn in seiner Laudatio beschreibt.

Zu seinem Bühnenjubiläum hat sich Dietrich Lehmann, der eigentlich keinerlei Aufhebens um seine Person mag, dennoch etwas gewünscht:
Dass die Schülerinnen und Schüler der Fritz-Kirchhoff-Schule, deren Leiter er seit 1981 ist, das erste GRIPS-Stück aufführen, in dem er, Dietrich Lehmann, seine erste Rolle – die des Kinderschrecks „Hausbesitzers Brühler“ – übernahm. „Für mich ist das Stück die Mutter aller GRIPS-Stücke, weil hier schon die Grundzüge des emanzipatorischen Kindertheaters angelegt waren, mit diesem Stück hat für mich das GRIPS Theater begonnen“, begründet er seinen Wunsch. „Und es ist meine erste Produktion, bei der ich mitwirken durfte, ganz einfach.“

Am Dienstag, 5. November 2019, 18 Uhr zeigt die Fritz-Kirchhoff-Schule „Maximilian Pfeiferling“ in einer Neubearbeitung, im Anschluss findet eine kleine Ehrung von Dietrich Lehmann statt.

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