Thomas Keller

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  • Thomas spielt Saxophon und komponiert fürs GRIPS Theater seit 1986. Seinen Einstieg ins GRIPS feierte er mit Linie 1, wo er heute noch als Mitglied von NO TICKET zu sehen ist.

    Außerdem ist er am GRIPS für Musikdramaturgie zuständig. Denn: Von den Klassikern wie „Doof geboren ist keiner“, „Wir werden immer größer“ oder „Wir sind Kinder einer Erde“ über den Welterfolg „Linie 1“ bis hin zu neuen Formen der Bühnenmusik, wie z.B. Klanginstallationen oder DJs – im GRIPS spielt Musik eine große Rolle.

    Das Publikum versteht Vorgänge auf der Bühne mit dem Ohr und dem Herzen direkter, nachhaltiger und in weiteren Dimensionen als über den Verstand. Während das Auge noch sucht, hat das Ohr die Musik längst erfasst und der Mensch als ganzes Wesen ist angesprochen. Musik ist obendrein die Sprache der Jugend und aller jung gebliebenen Menschen. Sie setzt sich über alle ethnischen und sozialen Unterschiede hinweg, als wäre dies ein Spaziergang. Musik lässt erwachsene Menschen Dinge so fühlen, wie sie sonst nur Kinder fühlen: unmittelbar, intensiv und frei von Bewertung.

    Und weil es im GRIPS auch immer um große und kleine Gefühle geht, ist dort die Bühnenmusik so wichtig. GRIPS und Musik gehören zusammen. Warum das so ist, wie dieses Phänomen dem Publikum nahegebracht werden kann, wie neue musikalische Entwicklungen dem GRIPS zurückgeführt werden können und welche künstlerische, pädagogische, kultur- / und gesellschaftspolitische Relevanz Bühnenmusik haben kann – mit all diesen Fragen beschäftigt sich die Musikdramaturgie des GRIPS Theaters.

    Sei es über Nachbereitung und Nachgespräche von Theaterbesuchen bei uns, in denen auch musikalische Fragen gestellt und natürlich beantwortet werden, über Fortbildungen für Lehrkräfte und Pädagogen, über Nachwuchsförderung junger Musiker bis hin zur Recherche aktueller musikalischer Strömungen und deren sozio-kultureller Bedeutung.

    Und ganz nebenbei ist da noch die Organisation der musikalischen Abläufe im Spielbetrieb mit den wunderbaren GRIPS – Musikern und Komponisten, ohne die das alles nicht denkbar wäre. Denn die sorgen dafür, dass bei jeder Vorstellung geklatscht, getanzt oder auch geweint wird – kurz: sie sorgen dafür, dass die Herzen der Zuschauer aufgehen und der Theatersaal schwingt.

    Für Fragen, Kritik und Anregungen sind wir jederzeit dankbar und unter folgender Adresse zu erreichen: thomas.keller@grips-theater.de