Jugendclub Banda Agita

Für Menschen von 15 bis 25 Jahren



Für alle die Lust haben unter professionellen Bedingungen selber Theater zu spielen und auf einer von Berlins bekanntesten Theaterbühnen zu stehen! Die Banda Agita hat seit ihrer Gründung 2003 jährlich ein abendfüllendes Stück produziert, inklusive zwei Verfilmungen.

Im Mittelpunkt stehen Themen eurer Wahl, welche wir gemeinsam als theatrale Darstellung bearbeiten und auf die Bühne bringen. Dies geschieht in wöchentlichen Proben sowie einer intensiven Endprobenwoche. Die Aufführung wird als spielplanrelevante Produktion des im GRIPS Podewil gezeigt.

In der Regel startet der Theaterspielclub im Herbst, ein Einstieg während der laufenden Spielzeit ist nicht möglich. Auf Grund der vielen Anfragen lohnt sich eine frühzeitige Anmeldung bei der Projektleitung, die auch gerne alle Fragen beantworten.

Genug! (AT)

Spielzeit 20/21
- in Planung -



Bin ich gut genug? Mache ich genug? Habe ich genug?


Wir wachsen in einer Gesellschaft auf, die uns ständig auffordert, in Konkurrenz zueinander zu stehen, uns zu messen und zu optimieren. Gut ist nicht gut genug, permanent müssen wir besser sein und besser werden. Doch wann ist gut genug? Wann darf ich mich gut finden, mich für das, was ich bin lieben. Wann darf ich mich gut finden, ohne damit andere abwerten zu müssen? Wenn Konkurrenz keine Rolle spielt, sind wir dann nicht alle gut genug?

Der Jugendclub Banda Agita begibt sich auf die Suche nach (Selbst-)Liebe, Solidarität und Gemeinschaft und lädt dazu ein uns und das Leben zu feiern! Denn: Wir sind genug!

Probenbeginn: November 2020
Premiere: April 2021

Leitung: Oana Cirpanu
Kontakt: oana.cirpanu@grips-theater.de

Ein Projekt der GRIPS Werke e.V. in Kooperation mit dem GRIPS Theater.
© Oana Cirpanu
© Oana Cirpanu

Geh,fühle!

Ein filmisches Tanztheater des Jugendclubs Banda Agita in Kooperation mit dem Jugendklub des RambaZamba Theaters
Spielzeit 19/20




Geh. Fühle. Fühle… dich.
Näher, warum höher. Stopp. Schau.
Fühle dich. Fühle mich.
Fühle rosa. Fühle rot. Fühle Rosen,
fühle Spiegel, fühle Regen, fühle Scherben,
fühle Narben, fühle Haut.
Fühle Grenzen, fühle Nähe, fühle Regeln, breche Regeln.
Fühle uns.

Von Geburt an erspüren, ertasten und berühren wir unsere Umwelt. Noch bevor wir sprechen können, kommunizieren wir über Berührungen. Berührung bedeutet Nähe und Geborgenheit, Angst und Bedrohung, Zuneigung und Abweisung. Und dann taucht im Jahr 2020 auf einmal Covid19 auf und alles ist anders. Kommuniziert wird digital, wir halten Abstand und tragen Masken. Aber es gibt da noch die Erinnerung an vergangene Zeiten und die Hoffnung, dass es möglich sein kann, sich nach einem Moment der Lähmung zurück zu kämpfen in ein Leben mit veränderten Regeln.

Mit und von: Inessa Fettin-Beganovic, Jonathan Hecker, Cesary Hensel, Fabian Hochheim, Casper Hottenrott, Luise Kolbinger, Maria Liebl, Maximilian Obernauer, Ben Steppath

Leitung und Regie: Oana Cirpanu, Sandra Rasch
Choreografie: Kaveh Ghaemi
Bühnenbild: Seongji Jang, Tatjana Reeh
Assistenz: Josephina Zarbock
Musikalische Komposition: Öz Kaveller, Andrey Salomatin
Video und Fotografie: Cristina Amate (Dochkafilms)
Technik: Jerry Geiger

Ein Kooperationsprojekt der GRIPS Werke e.V. mit dem GRIPS Theater und RambaZamba Theater. Gefördert von Aktion Mensch, Kreuzberger Kinderstiftung und jfsb – Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin.

Teaser: 

© Cristina Amate (Dochkafilms)
© Cristina Amate (Dochkafilms)

AUS.ZEIT

Für Menschen ab 15 Jahren

Der Horizont ist weit. Es gibt keinen Anfang und kein Ende. Berge, Sternschnuppen, Sonnenuntergänge – wir entscheiden, was wir sehen wollen. Nichts wird von uns verlangt. Wir machen nichts. Wir wollen nichts. Wir lassen uns Zeit.

Der Jugendklub Banda Agita fragt nach der Zeit: Welchen Einfluss sie auf ihr Leben hat. Welche Erwartungen sie mit ihr verbinden. Und wie sie mit ihr umgehen wollen.
Aus den Geschichten der Spieler*innen entsteht ein Theaterabend, der sich dem unsichtbaren Phänomen der Zeit annähert und von dem erzählt, was unmittelbar mit ihm verbunden ist – dem Leben.

Uraufführung: 26. April 2019, GRIPS Podewil

Weitere Termine (Wiederaufnahme):

30. August 2019, 19:30 GRIPS Podewil
31. August 2019, 19:30 GRIPS Podewil
1. September 2019, 18:00 GRIPS Podewil

Von und mit: Emilie Berger, Finn Bielenberg, Josif Dumitru, Tillmann Drews, Magdalena Ebel, Zari Eder, Federica Garcin, Luisa Kerkhey, Ilona Liasnikova, Mahtab Rahmani, Andrea Salvat, Sascha Schicht

Leitung und Regie: Oana Cirpanu
Dramaturgie: Franziska Seeberg
Bühnenbild: Tatjana Reeh
Musikalische Leitung: Bettina Koch
Musikalische Komposition: Öz Kaveller
Assistenz: Charlotte Hillebrecht
Video & Fotografie: Cristina Amate (Dochkafilms)
Technik: Jerry Geiger

Reservieren unter:
Tel. 030 - 39 74 74 77
tp@grips-theater.de


Ein Projekt der GRIPS Werke e.V. und dem GRIPS Theater, gefördert durch "Aktion Mensch" und "Kinder in Not – Stiftung für notleidende Kinder in Deutschland".

GANZ NAH

2017/18

Für Menschen von 15 bis 25 Jahren

„In meinem Zimmer wohnt ein Monster, das ich bin.”

Wir alle haben Geheimnisse, verstecken etwas. Wir schließen die Tür hinter uns, schieben unsere Tagebücher unter die Matratze, versuchen in der Öffentlichkeit möglichst unauffällig zu sein. Aber warum? Und was wäre, wenn wir alle Scham fallenlassen, unsere Geheimnisse laut herausschreien und die Anderen ganz nah an uns heranlassen würden?

Banda Agita dreht das Theater um und bringt auf die Bühne, was eigentlich backstage bleiben sollte. Eine szenische Forschungsreise zwischen Öffentlichkeit, Privatsphäre und Intimität. In absurden Bildern beginnt die Suche nach der eigenen Scham und dem Monster in jedem einzelnen von uns.

Mit und von: Jule Budnick, Laurencia Dieck, Leander Dörr, Imke Grünewald Farcia, Daniel Heimendahl, Raman Khatib, Michael Pajuelo, Linda Rohrer, Sascha Schicht, Anne Schmidt, Paul Urner, Nadja Wolff, Marcel Yilmaz, David Zaldivar

Leitung und Regie: Ellen Uhrhan
Dramaturgie: Lasse Scheiba
Musikalische Leitung: Bettina Koch
Assistenz: Aylin Peters, Giovanni Di Lauro
Ein Projekt der GRIPS Werke e.V. und dem GRIPS Theater Gefördert durch „Kinder in Not – Stiftung für notleidende Kinder in Deutschland" und „Aktion Mensch".
Frühere Produktionen

Stücke 2004 - 2015


Die Banda Agita hat seit ihrer Gründung 2003 jährlich ein abendfüllendes Stück produziert, zwei davon verfilmt sowie weitere Theater-Projekte verwirklicht und sich in den Aktionsprogrammen „Hier Geblieben!“ und „SOS for Human Rights“ für Kinder- und Menschenrechte stark gemacht.

2004 Attacken − szenische Revue --- 2005 Wie zwei Schwestern --- Stopp! Mensch geblieben! − Eine szenische Revue zum 8. Mai --- Beteiligung am Aktionsprogramm Hier Geblieben! --- 2006 Gute Teenies, schlechte Teenies − Allein zu Haus in Berlin --- 2007 Kontrollverlust | Text Susanne Lipp --- Kontrollverlust – Der Film --- 2008 Letzter Aufruf PARADISE | Text Susanne Lipp --- Pfingst-Aktion: Straßentheater beim Karneval der Kulturen --- 2009 Das Leben ist kein Ponyhof | Text Susanne Lipp --- Letzter Aufruf PARADISE – Der Film --- 2010 Steriler Ungehorsam | Text Susanne Lipp --- 2011 Besser Späti als nie | Text Susanne Lipp --- Beteiligung an der Kampagne SOS for Human Rights --- 2012 RISE UP − Wie weit würdest du gehen? | Text Susanne Lipp --- 2013 Damit spielt man nicht! | Stückentwicklung Susanne Lipp | Text Georg Piller und Eva Lia Reinegger.
2014 Stille | Regie: Bassam Ghazi

Alle Stücke zwischen 2004 und 2013 sind unter der Leitung | Theaterpädagogik | Regie von Philipp Harpain entstanden.

2015 spielte die Banda Agita "Das Tierreich" von Nolte/ Decar

Stücke zum Nachspielen über: Theaterverlag Karl Mahnke