Guckklub Berlin

Überall Theater

Für alle Theaterfans ab 16 Jahren, die eine Publikumsgemeinschaft suchen und mehr Bühnen entdecken möchten. Als neue Gruppe leidenschaftlicher Theatergänger*innen, besuchen wir einmal im Monat gemeinsam eine Inszenierung in unterschiedlichen Berliner Spielstätten. Dabei tauschen wir uns über unsere kollektive Theatererfahrung aus, diskutieren, zelebrieren, kritisieren und analysieren in vielfältigen Formen, begleitet von Theaterpädagog*innen der Berliner Theaterlandschaft.

Eine Initiative des Arbeitskreis Theaterpädagogik der Berliner Theaterhäuser.
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9. Treffen: Crash Park - Das Leben einer Insel von Philippe Quesne

Termin: 20. Dezember 2018, 19:00

Ablauf:
ab 18:30: Begrüßung
19:00 Stückbeginn
21:00 Nachgespräch

Treffpunkt: HAU2 (Hallesches Ufer 32 / 10963 Berlin) um18:30

Anfahrt:
U-Bahn Hallesches Tor, Möckernbrücke
S-Bahn Linien S1 und S2 Haltestelle Anhalter Bahnhof
Bus M41, M29, 123, 265

Preis: 10 €

Anmeldung für alle Guckklub-Mitglieder bis zum 13.12.2018 über die Kasse:
Mo-Sa von 15:00-19:00 Tel. +49 (0)30 259004 -27
E-Mail: tickets@hebbel-am-ufer.de

Neues Guckklub-Mitglied werden: v.tuereli@hebbel-am-ufer.de

Zum Stück:
Nach “Die Nacht der Maulwürfe” (2017) ist Philippe Quesnes neue Arbeit und HAU-Koproduktion kurz nach der Premiere in Frankreich zum ersten Mal in Deutschland zu sehen. In “Crash Park” entwirft der Regisseur, bildende Künstler und Bühnenbildner das Bild einer Insel, die nur von ein paar Palmen und einigen wenigen Tierarten bevölkert wird. Erst durch die Ankunft von Überlebenden eines Flugzeugabsturzes gerät die friedliche Ausgangssituation durcheinander. Die Fabel über die Irrungen und Wirrungen der menschlichen Natur wirft einen neuen Blick auf die Mythen und Symbole rund um die Insel. Schon der Titel “Crash Park” klingt eher dystopisch. Aber wie wäre es, wenn man den Crash einmal nicht als unausweichlichen und schicksalshaften Schlusspunkt der von der Menschheit eingeschlagenen Richtung ansieht, sondern als einen Anfang? Was kommt nach der unfreiwilligen Katastrophe, dem Ende der akzeptierten, autorisierten und organisierten Sprache? Quesne begibt sich in seinem unverkennbaren Stil auf eine Reise zwischen einem archaischen Theater, das ganz dem Anfang gewidmet ist – dem Anfang der Welt, dem Anfang der Sprache (wo es nicht immer um Worte geht), dem Anfang von Bildern – der wiederbelebten Erfahrung einer Gegenwart, die stets auf das Jetzt folgt.
https://www.hebbel-am-ufer.de/programm/spielplan/2018-12/philippe-quesne-crash-park/4177/