Ohne Moos nix los
von Jörg Isermeyer in einer Fassung des GRIPS Theaters Regie: Yüksel Yolcu
Pressestimmen
Berliner Morgenpost
Das Stück, das nun mit viel Witz, Tempo und Finessen Uraufführung feierte, reduziert sich nicht auf die Folgen von Armut. Es zeigt auch, wie wichtig es ist, dass Kinder sich nicht selbst überlassen werden. Natürlich ist das Stück auch noch ein knackiger Krimi für Kids. ... Ein lehrreicher, aber erfrischend unpädagogischer Spaß für Jung und Alt.

Junge Welt
Das macht Mut, das ist keine Opfergeschichte.

Neues Deutschland, Tom Mustroph
Zeit, Geld und Zuwendung – gleich mit allen drei kardinalen Ressourcen dieser Gesellschaft sowie deren Mangel beschäftigt sich „Ohne Moos nix los“. Dass dies nicht in Form einer staubtrockenen Abhandlung geschieht, ist das Verdienst des souverän mit den Mitteln von Schauspiel, Film und Musik agierenden Regisseurs Yüksel Yolcu und seines zupackenden, spiel- und sangesfreudigen Ensembles.

Der Tagesspiegel, Patrick Wildermann
Dieses Stück findet eine glückliche Balance zwischen Anspruch und Unterhaltung, es erzählt eine Geschichte aus der Gegenwart und zugleich eine Erich-Kästner-mäßige Krimiposse mit Witz und Tempo ... Die Schauspieler, allen voran Katja Hiller als ruppige, dabei zutiefst verletzliche Jule, vermeiden den anklagenden Betroffenheitsgestus, der einem auf deutschen Bühnen begegnen kann, wenn es um „die da oben“ und „die da unten“ geht. Keine Frage, „Ohne Moos nix los“ hat das Zeug zum Grips-Klassiker – leider auch, weil das Thema Kinderarmut nicht so schnell von gestern sein wird.

dpa, Elke Vogel
Die Kinder im Publikum begeisterten sich bei der Premiere ebenso für das Stück wie die erwachsenen Zuschauer. Das Thema trifft einen Nerv.

zitty, 3 von 4 Sternen, Lydia Brakebusch
Inhaltlich wie optisch steht das Stück ganz in GRIPS-Tradition: Kapitalismus-Kritik, untermalt von einer Gitarre, wird über starke Charaktere transportiert. Rap-Einlagen und Film-Einspieler brechen das alte Gewand auf. Die Kinder in der ersten Reihe kriegen den Mund gar nicht mehr zu. So muss es sein!

B.Z., DK
Ein neuer Hit fürs Grips.

taz, Julia Niemann, 22.03. 2011
Das Stück von Jörg Isermeyer überzeugt unter der Regie von Yüksel Yolcu mit der Street Credibility seiner Protagonisten, anrührenden Songs und trifft den richtigen Ton zwischen Sehnsucht, Frust und Coolness.





