Eine linke Geschichte - Das Original 

Theaterstück mit Kabarett 

von Volker Ludwig und Detlef Michel Regie: Wolfgang Kolneder Regie Neufassung: Rüdiger Wandel 

 
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Pressestimmen

 
 

Sender Freies Berlin (SFB-Abendschau) zur Uraufführung 1980

Eine linke Geschichte: Hinter ihr stehen die Erfahrungen von Betroffenen, und darum wird sie auch mit viel Kompetenz und meist höchst spannend erzählt. Sie ist - ja: eigentlich überreich an flott gezeichneten Bildern der Erinnerung. Die alte aggressive Satire des Reichskabaretts und die neue Selbstironie ernüchterter Linker fügen sich zu Stilmitteln einer Aufführung von durch und durch Grips- gemäßem szenischen Esprit ... weil die zahllosen Pointen mit einer immer nur bewundernswerten professionellen Könnerschaft angezielt werden.

 

Konkret 9/80

Es ist ein erfreulich fremder (und böser) Blick, den die GRIPS- Autoren auf ihre und unsere Biografien werfen. Sie kommen nicht in Verzückung bei den Heldentaten der APO und haben keinen Schaum vorm Mund, wenn sie Anpassung und Rückzug kritisieren ... So ganz nebenher ist GRIPS mit dem Griff in die eigene Vorgeschichte ein Beitrag zur Kulturgeschichte der Linken gelungen ...

 

Stuttgarter Zeitung zur Uraufführung 1980

Zur 'linken Geschichte’ dieses Kabarett-Theaters gehört seine oft erfrischende, oft schmerzliche Ehrlichkeit. Statt dem Publikum Rosinen in den Kopf zu setzen, holt es ihm eher die Blasen aus dem Gehirn. Diesmal dauerte die Prozedur sogar weit über drei Stunden. Trotzdem war das eine spannende, weil eben auch kompetent ausgeführte Operation.