Eins auf die Fresse 

Ein Krimi über Mobbing, Liebe und die alltägliche Gewalt unter Jugendlichen 

von Rainer Hachfeld Regie: Rüdiger Wandel 

 
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Pressestimmen

 
 

Tagesspiegel

Hachfeld hat ein unter die Haut gehendes, vor Aktualität berstendes Stück geschrieben. ... Der Regisseur Rüdiger Wandel und seine engagiert zu Werke gehende Mannschaft schaffen das Unmögliche: sie bilden die Realität ab und karikieren sie zugleich. Sie führen die Spirale der Gewalt in aller körperlichen Brutalität und sprachlichen Verarmung vor und hinterlassen im Kopf des Zuschauers trotzdem weder beklemmende Leere noch hoffnungs-tötende Lethargie. ... Die Szenencollage ist vor allem ein gellender Schrei. Und sie stellt Fragen. Antworten hat sie keine. Sie zeigt höchstens, daß Auswege und Lösungen aus dem Gewaltdilemma möglich wären.

 

Theater der Zeit

Verblüffend ist immer wieder zu beobachten, wie genau - bis in die Wortwahl hinein - die Probleme (und zwar sehr aktuellen Probleme) von Jugendlichen und Kindern angepackt werden. (...) Es wird temporeich und munter gespielt, und trotz zahlreich wechselnder Szenen, gerät die Geschichte nie ins Stocken; vor allem aber bleibt sie - trotz der tragischen Ausgangssituation und der Härte der vorgestellten Konflikte - immer vergnüglich. Und es überzeugt vor allem stets die übersprudelnde Spiellaune der GRIPS-Darsteller.