Linie 2 - Der Alptraum 

Musikalische Revue 

von Volker Ludwig und Rüdiger Wandel Musik: Birger Heymann und viele andere Regie: Rüdiger Wandel 

 
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Pressestimmen

 
 

Der Tagesspiegel, Rüdiger Schaper, 19.10.2009

Angetrieben von der Band „No Return“, überrascht „Linie 2“ als stachelige Hommage des Grips Theaters an die eigene Adresse. Ludwigs Truppe lebt von der Veränderung, vom Existenzkampf. Wie die junge Schauspielerin Nina Reithmeier mit großer Klappe den Grips-Sound ins Hier und Heute rappt, das sagt viel. [...] Ein einziges Mal wagt sich die „2“ schließlich auch in die U-Bahn. Und wächst, kaum zu glauben, über die „Linie 1“ hinaus.

 

Berliner Morgenpost, Stefan Kirschner, 19.10.2009

Dass der Song „Recht ist Besitz“ aus „Eine linke Geschichte“ immer noch so aktuell ist, überrascht ebenso wie die Performance durch Sebastian Achilles und Robert Neumann. [...] Das Publikum amüsiert sich wie Bolle.

Das Grips macht sich selbst und seinen Zuschauern mit „Linie 2 - Der Alptraum“ das schönste Geschenk zum Geburtstag. Ein Präsent zum Genießen.

 

Märkische Oderzeitung, Klaus Klingbeil, 19.10.2009

Die Schauspieler in ihren verrückt-stereotypen Kostümen versprühen Charme und Witz ins Publikum, das seinerseits immer wieder mit lautem, ungebremstem Lachen antwortet. Der Musik-Collage aus alten Grips-Klassikern und neuen Liedern wird durch die Alt-Rocker der Band „No Return“ der letzte Schliff verpasst - Stillsitzen unmöglich.

 

Frankfurter Rundschau, Antje Hildebrandt, 21.10.2009

Damit erst gar keine Missverständnisse entstehen: Die „Linie 2“ ist keine Verlängerung der „Linie 1“. Statt der Versuchung zu erliegen, sich ein Denkmal zu setzen, entledigt sich das Relikt der 68er-Bewegung seiner Patina, indem es sich parodiert. [...] Und dann ist da noch die Band. Die schönsten Hits aus 40 Jahren Grips verquirlt sie zu einem Potpourri.

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Irene Bazinger, 21.10.2009

Verblüffend und beeindruckend ist die ausgeprägte Selbstironie, mit der Volker Ludwig und das Ensemble um den glänzenden Jens Mondalski als „Junge im Mantel“ in „Linie 2“ zu Werke gehen und die Tradition der linken Aufklärungsinstitution mit souveräner Entspanntheit als grandiosen Spaß auf den Arm nehmen.

 

Stuttgarter Zeitung, Manfred Jahnke, 19.10.09

Mit Ausnahme von Mondalski tritt das Ensemble in vielen verschiedenen Rollen auf, und jeder Spieler ist top auf die Sekunde da. Natürlich ragen die Urgesteine des Grips - Dietrich Lehmann und Thomas Ahrens - mit ihrer kabarettistischen Spielweise hervor, aber auch die vielen neuen Schauspielgesichter können mithalten. Und nach wie vor ist die Band No Tickets ein Garant des Erfolgs.

 

tip 22/09, Peter Laudenbach

Dass das Grips seit Jahrzehnten eine von unzähligen Berliner Kindern und ihren Eltern geliebte Institution ist, dass sich das offizielle Berlin längst mit dem berühmtesten Kindertheater der Republik schmückt und dass sich inzwischen sogar CDU-Politiker in Grips-Premieren trauen, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Volker Ludwig ein zwar ergrauter, aber nach wie vor hellwacher, witziger und immer noch fröhlich anarchischer Kopf ist - ein Subversiver, kein Staatstheater-Beamter.

 

zitty 22/09, Friedhelm Teicke

Grandios.

 

Neues Deutschland, Anouk Meyer, 19.10.2009

Wie eine Zeitmaschine trägt das Stück den Zuschauer durch 40 Jahre linker Theatergeschichte und ist trotzdem hochaktuell. Witzig, selbstironisch und unsentimental sind Handlung, Dialoge und Texte. Wer noch nie im Grips war, wird das kritische Musicaltheater allein schon aufgrund der schrägen Figuren, der pointierten Dialoge und der tollen Songs genießen; wer die „Linie 1“ und noch einige andere Stücke des Hauses kennt, wir herrliche Wiedersehensmomente feiern. [...] Zusammengehalten wird die Szenenfolge durch das spielfreudige, bestens aufgelegte elfköpfige Darstellerensemble in gut 40 Rollen sowie durch die mitreißende Musik [...] Volker Ludwig hat wie ein Zaubermeister 40 Jahre Grips-Kosmos zu einem wunderbaren Abend verdichtet.