GRIPS Theater_ANKOMMEN is WLAN_Matondo Castlo, Moses Mukalazi © David Baltzer | www.bildbuehne.de
GRIPS Theater_ANKOMMEN is WLAN_Matondo Castlo, Moses Mukalazi © David Baltzer | www.bildbuehne.de
  • Für Menschen ab 12
  • Spielort
  • GRIPS Podewil
  • Klosterstraße 68, 10179 Berlin
    U-Bhf. Klosterstraße (U2)
  • Karten 16.00 €, 9.00 € ermäßigt, 5.50 € TdS?

    Theater der Schulen
    (nur Berliner Schulen)

Dauer 1 h
(keine Pause)
  • Uraufführung: 11.09.2019

ANKOMMEN is WLAN

The Arrival
  • Ein musikalisch - tänzerisches Stück von Theresa Henning Mitarbeit Ellen Uhrhan

    ANKOMMEN: Was bedeutet das? Was bedeutet es für wen und in welchem Kontext?

    Mit diesen Fragen geht das GRIPS auf internationale Entdeckungsreise. Künstler*innen unterschiedlichster Disziplinen (wie Rap, europäische Klassik, Rockmusik, Tanz, Schauspiel, Beatboxing, Videokunst) aus Berlin und Uganda treffen hier im intensiven Austausch aufeinander und suchen in diesem gemeinsamen Theaterspektakel den einen, besonderen Ort, an dem Frieden herrscht und alle Menschen die gleichen Rechte und Chancen haben.

    Gestartet wurde das Projekt im Herbst 2018 in Berlin mit Künstler*innen des GRIPS Theaters. Im Februar 2019 begann mit einer Reise nach Uganda die zweite Phase, in Kooperation mit Uganda Pioneers' Association (UPA) und den ugandischen Künstlern Robert Ssempijja und Moze Mukalazi.

    Nun folgt die Premiere dieses schillernd - musikalisch - tänzerischen Theaterspektakels, das erst in Deutschland und dann in Uganda mit allen Künstler*innen gemeinsam aufgeführt wird.

    You will be part of this transformation into another world. Don’t be afraid. We come in peace!



    Kontakt:
    Ellen Uhrhan | Dramaturgie und Künstlerische Produktionsleitung

  • Gewählter Termin

    Jan Sa, 25.01.2020, 16.00 Uhr

    GRIPS Podewil

    Klosterstraße 68, 10179 Berlin
    U-Bhf. Klosterstraße (U2)

    ANKOMMEN is WLAN

     
         

    Weitere Termine

    Nov Do, 28.11.2019, 10.00 Uhr
    GRIPS Podewil
     
    Fr, 29.11.2019, 10.00 Uhr
    GRIPS Podewil
     
    Fr, 29.11.2019, 19.30 Uhr
    GRIPS Podewil
     
    Sa, 30.11.2019, 18.00 Uhr
    GRIPS Podewil
     
    Dez So, 01.12.2019, 16.00 Uhr
    GRIPS Podewil
     
    Jan Mi, 22.01.2020, 18.00 Uhr
    GRIPS Podewil
     
    Do, 23.01.2020, 11.00 Uhr
    GRIPS Podewil
     
    Fr, 24.01.2020, 11.00 Uhr
    GRIPS Podewil
     
    Fr, 24.01.2020, 19.30 Uhr
    GRIPS Podewil
     
    Di, 28.01.2020, 10.00 Uhr
    Brandenburg
     
    Mi, 29.01.2020, 10.00 Uhr
    Brandenburg
     
  • ANKOMMEN is WLAN, the Arrival

  • Besetzung

    Regie und Text Theresa Henning
    Dramaturgie und Produktionsleitung Ellen Uhrhan
    Musikdramaturgie Thomas Keller
    Bühne und Kostüme Raissa Kankelfitz
    Theaterpädagogik Oana Cirpanu
    Theaterpädagogik Geraldine Mormin
  • Ein Projekt des

    GRIPSKistepositivprint.jpg
    GRIPS Theaters … mehr
  • Gefördert im Fonds TURN der

    Kulturstiftung des Bundes
  • Präsentiert von

  • Pressestimmen

    • Podcast DIGGA Alex Berlin, Autorinnen: Leonie und Lisa, 11.09.2019

      Ankommen is WLAN – The Arrival, so heißt das Stück, das so eindrucksvoll beginnt. Das Gefühl, gedanklich mit auf die Bühne gerissen und von den treibenden Beats der Musik mitgenommen zu werden, zieht sich durch die komplette Aufführung. Das altersmäßig bunt durchmischte Publikum ist durchweg fasziniert. [...] Mit Florian, elf Jahre alt, haben wir nach der Aufführung kurz geredet. Er meinte, dass durch das Stück Rassist*innen umgestimmt werden könnten. [...] Wucht, Kraft und Power transportiere "Ankommen is WLAN", meldet eine andere Besucherin zurück. Zudem hält sie es für eine schöne Form des politischen Theaters, das „würdig für Berlin“ sei. [...] Für viele war es "unglaublich toll und überwältigend". [...] Fabienne, 24, war nach dem Stück "immer noch total elektrisiert" und findet zudem, dass es eine ganz besondere Message hätte. [...] Don-Brown, 36 Jahre alt, fand es schade, dass er sitzen musste, denn am liebsten wäre er aufgestanden und hätte mitgemacht.“

    • Berliner Morgenpost, Ulrike Borowczyk, 12.09.2019

      Von der ersten Sekunde an wird die Grips-Studiobühne im Podewil richtig gerockt bei der Premiere von „Ankommen is WLAN - The Arrival“. Ganz klar kein Theaterabend von der Stange, den Regisseurin Theresa Henning eingerichtet hat. Vielmehr ein Spektakel für Menschen ab zwölf, das eine Botschaft transportiert. [...] Das multinationale, sechsköpfige Ensemble fordert in den Songs und Spielsequenzen auf zu Nächstenliebe, Menschlichkeit, einem Herz für Geflüchtete. [...] Das Ensemble steht dafür kompromisslos und kämpferisch mit einer leidenschaftlichen Performance ein

    • Der Tagesspiegel, Patrick Wildermann, 13.09.2019

      Ein wuchtiges, mitreißendes Spektaktel ist da entstanden, im Zentrum die Frage: Ist es möglich, als menschliches Wesen anzukommen, ohne Hautfarbe, Geschlecht, anderen Zuschreibungen? Wiederum eine große Frage. [...] Das Stück erzählt keine lineare Geschichte, sondern puzzelt biografische Splitter, angerissene Situationen, Musik und Tanz zusammen. Theresa Henning lässt in acht lose verlinkten Szenen die Konnotationen gewittern. Es geht um Flucht und Vertreibung, Rassismus und Blindheit für das Gegenüber, um Wünsche, Hoffnungen und Ängste. [...] Grips-Musikerin Öz Kaveller, Gitarrist Michael Brandt und der ugandische Beatboxer Moses Mukalazi schaffen dazu ein Hip-Hop-durchpulstes Soundfundament mit beachtlichem Energielevel. Entsprechend befeuert rappen Schauspielerin Nina Reithmeier und der Berliner Musiker Matondo Castlo. Tänzer Robert Ssempijja, der ugandische Tradiion mit #Breakdance und anderen Gegenwartsstilen auflädt, komplettiert diese Empowerment-Setting mit gleichfalls drängen Choreografien.“

    • Taz, Linda Gerner, 14.09.2019

      Alles ist ständig in Bewegung, meistens laut. In der lockeren Szenencollage liegt der Reiz von „Ankommen ist WLAN“, immer wieder gibt es neue Gedankenspiele. [...] Die Spielenden versuchen eine Loslösung von Rollen- und Denkmustern und wechseln dabei minütlich zwischen Albernheit, Wut und Tragik. Das ist unterhaltend, nimmt dem Thema aber nie die Brisanz. [...] herausragenden Soundkulisse [...] Rassismus macht wütend, löst Angst aus. Ankommen ist aber trotzdem eng verknüpft mit Hoffnung. Diese Emotionen zeigt auch der Tänzer Robert Ssempijja aus Uganda auf der Bühne. Gesagtes übersetzt er in Bewegungen, fließend, athletisch, zitternd, still. Als Bilder aus Uganda auf der Leinwand zu sehen sind, tanzt er gerade nicht. Sein Blick jedoch ist einer der vielen nahbaren Momente des Stücks. [...] „Meine Worte kommen nirgendwo an. Ich kann machen, was ich will, meine Stimme wird nicht gehört“, sagt etwa der Rapper und Hip-Hop-Dozent Matondo Castlo. Mit ansteckender Energie rappt er gemeinsam mit Schauspielerin und Sängerin Nina Reithmeier über den „guten Deutschen Pass“ und erzählt von innerer Zerrissenheit
      aufgrund von Fremd- und Eigenwahrnehmungen. [...] Die fragenden Blicke vom Anfang und die künstlerische Zusammenarbeit aus Uganda und Berlin werden am Schluss mit minutenlangem Applaus und stehenden Ovationen beantwortet

  • Materialien

    • Materialheft "ANKOMMEn is WLAN" [PDF-Datei - 1.3 MB]
      Zu vielen Stücken des Spielplans bieten wir zusätzlich zum klassischen Programmheft ausführliches Begleitmaterial an, um den Theaterbesuch vorzubereiten beziehungsweise zu vertiefen.
      Versand auf Anfrage.
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