Robert Neumann und Nina Reithmeier © David Baltzer | www.bildbuehne.de
Robert Neumann und Nina Reithmeier © David Baltzer | www.bildbuehne.de
  • Für Menschen ab 9
Dauer 1 h 15 min
(keine Pause)
  • Uraufführung: 13.04.2013

Durst

Eine Abenteuerreise
von Florian Fiedler und Ensemble | frei nach Thomas Ahrens
  • Paulines Vater ist Ingenieur und Wasserexperte, der in Indien für internationale Auftraggeber nach neuen Vorkommen forscht. Diesmal hat er seine Tochter mitgenommen. Als er sie zusammen mit ihrem Cousin Malik für einen Abend in Delhi alleine lässt, lernt Pauline das Hausmädchen Meena kennen, deren Familie vor einer schrecklichen Entscheidung steht. Eine abenteuerliche Entdeckungsreise beginnt, die Pauline ans Ende der Welt bringt – und in Konflikt mit ihrem Vater.

    Wasser gilt als das »Öl des 21. Jahrhunderts« und als Symbol für die zerbrechliche Beziehung zwischen Mensch und Natur und ist damit eines der zentralen Zukunftsthemen. Nach rund zwei Jahren Recherche und Diskussionen im GRIPS-Team ist ein Stück entstanden, das zahlreiche Facetten rund um das »blaue Gold« beleuchtet. Mit Florian Fiedler inszeniert ein junger Regisseur, der als einer der politischsten Theatermacher seiner Generation gilt.

    In Verbindung mit dem Besuch der Inszenierung bieten wir ein zusätzliches Angebot für Schulklassen: »Wasserbomben«. Informationen zu diesem Mitspielkrimi finden Sie bei unserer Theaterpädagogik.
  • Besetzung

    Rahman u.a. Robert Neumann
    Malik
    Linas Vater u.a. René Schubert
    Maliks Mutter Regine Seidler
    Regie
    Kostüme Selina Peyer
    Video Bert Zander
    Stückentwicklungsdramaturgie Stefan Fischer-Fels | Dietrich Lehmann | Winfried Tobias
    Dramaturgie Winfried Tobias
    Theaterpädagogik Stefanie Kaluza
  • Auszeichnungen

    Eingeladen zum Kinder- und Jugendtheater-Festival »Wildwechsel« in Nordhausen im September 2014
  • Pressestimmen

    • rbb, inforadio, Susanne Bruha, 15.04.2013

      Aus dem Theatersaal wird ein Disukssionsforum, das Publikum zum Handeln oder wengisten Umdenken angeregt - gemeinsame Sprechchöre als erster Schritt ...
      In guter alter GRIPS-Manier beginnt die Revolution im Theatersaal. Dass der Regisseur Florian Fiedler, Jahrgang 1977, ist und dabei eher GRIPS-Kind als Revoluzzer, untermauert nur, dass diese Tradition am Hansaplatz ungebrochen ist.
      Ein rührend aufrührender Theaterabend!

    • Berliner Zeitung, Christian Rakow, 15.04.2013

      Langsam verlagern die Akteure ihr Spiel ins Publikum, laden die Zuschauer zum Mitstampfen ein, als ein Punksong die Hütte kochen lässt: „Selber schuld! Steht alle auf und macht Tumult!“ Aus dieser Aktivierung heraus entsteht dann tatsächlich Raum für Kritik, für ein Nachdenken, für ein Spürbarwerden der Frage, ob Wasser als „blaues Gold“ vermarktet oder allen zugänglich gemacht werden sollte. Und es wird einer der stärksten Grips-Abende aktuell.

    • Märkische Oderzeitung, Anne Phillips-Krug, 15.04.2013

      Dass „Durst“ dabei viel mehr ist als eine umweltpolitische Lehrstunde, dafür sorgen die witzigen Dialoge, das vitale Spiel der Grips-Schauspieler und die Musik- und Tanznummern. Ungewöhnlich direkt geht die Inszenierung dabei auf die Folgen von Wasserverschmutzung und -ausbeutung ein. Doch das Grips macht kein Betroffenheits-, sondern Mutmachtheater.

    • Junge Welt, Anja Röhl, 15.04.2013

      Allerdings ist dem Stück mit dem kämpferisch-wütenden Ende ein genialer Schluss gelungen, der sehr gut geeignet ist, der - anlässlich der Enthüllungen - bei den Erwachsenen aufkommenden Resignation sowie dem bei den Kindern aufkommendem Entsetzen entgegenzuwirken. (...) Zwei Jahre arbeitete das Team in altbewährter Kollektivität an der Ausgestaltung, es hat sich gelohnt, es ist ein kämpferisches Stück geworden. Sehr gut die Szenen, wo die Kinder wütend die Parolen rufen und diese den Zuschauern auf Tafeln gezeigt werden, wie bei einer Demo. Der Regisseur (...) will aber nicht nur sensibilisieren, sondern auch Resignation und Verzweiflung vorbeugen, das ist ihm wahrlich gelungen.

    • Der Tagesspiegel, Kinderseite, Oskar Ontrop (elf Jahre), 25.04.2013

      Mir gefallen eigentlich alle Stücke im Grips-Theater, aber echt umgehauen hat mich die Abenteuerreise „Durst“, weil sie mit der echten Welt zu tun hat. ... Das Stück ist spannend und sogar auch lustig. Am besten fand ich die punkigen Karaoke-Lieder und als das ganze Publikum „Wasser für alle“ gegrölt hat. Unbedingt reingehen!!

  • Materialien

    • Durst [PDF-Datei - 1.2 MB]
      Zu vielen Stücken des Spielplans bieten wir zusätzlich zum klassischen Programmheft ausführliches Begleitmaterial an, um den Theaterbesuch vorzubereiten beziehungsweise zu vertiefen.
  • Aufführungsrechte

    bei den Autoren
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