Arndt Schwering-Sohnrey 



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Persönliches

Ich bin in einer spießigen Kleinstadt geboren, wo es oft nach Kirschbonbon oder Deo riecht, weil die Menschen dort fast ausschließlich von zwei großen Geschmacks- und Geruchsstoffabriken leben. Gewohnt habe ich mit meinen Eltern und meinem Bruder in einem kleinen Dorf, dessen einziger aber großer Vorteil die Nähe zum Wald ist. Eigentlich wollte ich ziemlich schnell raus aus diesem kleinstädtischen Mief. ich wurde sowas wie ein „Waver“ oder so, baute ziemlich viel richtig fette Scheiße, erreichte zweimal das Klassenziel nicht, und hatte irgendwie immer irgendwo Ärger mit irgendwas oder irgendwem.

Dann zwecks Zivildienst nach Hamburg. Beim Theater und beim Film als Requisitenhelfer, best boy, Bühnenarbeiter, etc. gearbeitet. Verschiedene Bewerbungen für verschiedene Kunststudienrichtungen. Ich wollte eigentlich was mit Film machen. Die Entscheidung Schauspieler zu werden, kam erst später und war auch eine Mutfrage. Wichtig war noch eine Rolle im „Hungerkünstler“ im Thalia in der Kunsthalle. Und daß ich es überhaupt bis zur Schauspielschule geschafft habe, liegt an einer ganz tollen Regisseurin, bei der ich „Macbeth“ in den Zeisehallen spielen durfte.

Studiert habe ich dann in Hannover. War eine lustige und intensive Zeit. Ich konnte in mehreren Stücken im Staatstheater Hannover und Braunschweig mitspielen. Außerdem habe ich verschiedene Film- und Fernsehrollen gespielt.

Aber ganz ehrlich, Schauspieler bin ich nur geworden, weil ich nicht gut genug Fußballspielen konnte.

 
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