Velia Krause 



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Persönliches

Mit 9 Jahren wußte ich, ich will Schauspielerin werden, als ich meine Mutter auf der Bühne spielen sah. Als ich 16 war, spielte ich in einem historischen Fernsehfilm die Hauptrolle und drehte von Oktober bis Mai, also während der ganzen 10. Klasse. Es machte Riesenspaß und war beeindruckend, mit namhaften Schauspielern zusammen zu arbeiten.

Nach dem Abitur ging ich zum Schauspielstudium nach Leipzig an die Theaterhochschule und lernte das Handwerk eines Schauspielers „von der Pieke auf“. Am liebsten hatte ich Fechten und Gesang.

In meinem ersten Theater-Engagement in Lutherstadt Eisleben spielte ich die Alkmene in „Amphitryon“, die Lucy in der „Dreigroschenoper“ (mit Fechtszene und Gesangsduett) und die Franziska in „Minna von Barnhelm“ u.v.a. Nach 2 Jahren ging ich nach Lutherstadt Wittenberg und spielte in 7 Jahren dort über 50 Rollen in Schauspielen, Musicals, Märchen, Nachtrevuen, sogar in der Operette und im Kabarett und fuhr damit auch in Tourneen durch In- und Ausland. Von 1991 bis 1993 war ich die Maria in der „Linie 1“.

In Wittenberg hatte ich 1994 die größte Premiere: Ich schenkte meinem Sohn das Leben und er krempelte alles um. Nun hieß es , Beruf und Kind unter einen Hut zu bringen. Aber ein Lächeln von ihm entschädigt mich für alles!

Ich ging zurück nach Berlin, meine Heimat, und an das Kabarett „Die Stachelschweine“, wo ich jeden Abend mit Wolfgang Gruner auf der Bühne stand. Natürlich drehte ich „nebenbei“ auch und gestaltete 10 Soloprogramme in Eigenregie (siehe www.velia-freche-chansons.de (externer Link)).

Als ich im Januar 2003 den Vertrag im GRIPS Theater unterschrieb, schloß sich der Kreis, daß ich nun endlich in der Original „Linie 1“ mitspiele und ich fühle mich superwohl in diesem Ensemble, das eine große Familie ist. Und ich hab hier „Mutter“ sogar im Vertrag zu stehen.

 
Bild: Ulrike Krause